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Bäume wandern abDas Ende von "For Forest" wurde zum Abschied mit Misstönen

Der Klagenfurter Stadionwald lockte 200.237 Besucher an. Die 299 Bäume von „For Forest“ kommen nun nach Niederösterreich: sehr zum Missfallen von Initiator Littmann und Bürgermeisterin Mathiaschitz.

Am Sonntag, dem letzten Tag von For Forest sangen Herbert Waldner, Verleger Lojze Wieser und Volkskultur-Experte Richi Di Bernardo (von rechts) ein Ständchen
Am Sonntag, dem letzten Tag von For Forest sangen Herbert Waldner, Verleger Lojze Wieser und Volkskultur-Experte Richi Di Bernardo (von rechts) ein Ständchen © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Die Szenerie hätte nicht unterschiedlicher sein können. Dort, wo bei der offiziellen „For Forest“-Präsentation am 5. September Geschäftsführer Herbert Waldner, Initiator Klaus Littmann, Ideengeber Max Peintner, Landschaftsarchitekt Enzo Enea und Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) stolz gemeinsam vor mehr als 100 Journalisten saßen, nahm Waldner am Montag in Klagenfurt mit seinem Medienberater Gerhard Seifried Platz.

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hippbare
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Das Stadion

sollte auch nach Tulln verpflanzt werden.

eveline49
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Kosten

Möchte echt bald wissen, was das ganze gekostet hat. Das dies umsonst war, kann mir keiner erzählen. Schon alleine die Beleuchtung war bestimmt nicht billig.

umo10
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Kunst ist auch mit natürlichen Materialien erlaubt

Wieso soll es großartig sein den dt Reichstag zu verhüllen, ein herrliches Gefühl sein über den iseosee auf Plastik schweben zu können, aber keinen Wald im Stadion betrachten zu dürfen? Im Anschluss einer Kunstausstellung werden die Materialien verwertet. Auch wenn die Bäume aufgeheckselt werden. Was soll das? Es gibt viel schlimmeres gegen die Natur. Bewusst Erdöl verbrennen und es gut heißen

joschi41
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Maximal

Es wird wohl niemals aufkommen welche Seite sich zu wenig bewegt hat, um in Klagenfurt einen Standort zu fixieren. Entweder war die Stadtpolitik zu unbeweglich, oder wollte Waldner von Haus aus nach Tulln? Schade ist es allemal.

VH7F
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Waldner wollte eine höhere Bebauungsdichte?

Dann ist ja alles klar. Noch so einen Bau, wie bei der ÖDK? Nein danke.

VH7F
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PS. Das ist dann eine schöne Charakterstudie

über Herrn Waldner. Wenn die Politiker nicht so hüpfen, wie er will, hinterlässt er verbrannte Erde? Danke an die Bürgermeisterin, dass sie konsequent geblieben ist.

Don Papa
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@VH7F

für die Bebauungsdichte hätten wohl Gesetze geändert werden müssen. Das wäre wohl nicht so einfach gegangen. Jetzt weiß man wohl was in Wirklichkeit dahinter steckt.
Ich habe von Anfang an bezweifelt dass jemand so viel Geld als Sponsor investiert ohne einen Hintergedanken bzw. Nutzen zu haben. Jetzt geht er mit seinem Wald der 13 Millionen Euro Werbewert hat. Dafür hat Klagenfurt Kosten tragen dürfen die man nie erfahren wird.

wollanig
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Der Wald ist fort

und Ende!

Landbomeranze
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Wir haben zig Millionen Bäume und

um die 299 wird ein solches Affentheater gemacht. Ist mir vollkommen gleichgültig, wohin die exportiert werden. Gott sei Dank ist dieses mediale Affentheater bald vorbei. Empfehlung: Bitte nicht zu jedem dieser Bäume in einem Jahr Reportagen. Danke!!!!!

levis555
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Auch, wenn Leute wie die Landbomeranze seit geraumer Zeit alles mit Schaum. or dem Mund attakieren,

was nicht direkt aus dem Darm der Freiheitlichen kommt, muss ich ihr in diesem Fall zumindest recht geben.
Die Kombination Waldner inklusive seiner Büttel, Mathiaschitz und einem Künstler, der jemand gesucht hat, welcher ihm seine five minutes of fame finanziert, kann nicht in eitel Wonne enden. Dass in dieser Situation die Stadt diejenige ist, die nominell als loser dasteht, ist nicht verwunderlich.
Schauen wir einmal 10, 15 Jahre nach vorne. Wird es dann wirklich jemand geben, der dann voll Bewunderung um die Bäume schleicht, die dann als florale Celebrities und Überbleibsel eines epochalen Kunstwerkes (je nach Blickwinkel) irgendwo in Klagenfurt herumstehen?
Meines Erachtens können die ruhig nach NÖ abwandern, sie werden dort immer im Zusammenhang mit unserer Stadt erwähnt werden und denjenigen zum Ruhme gereichen, der dies nötig hat. Bäume ohne diesen ideellen Lorbeerkranz sind in Kärnten nicht Mangelware. Im Gegenteil: sie müssen, wenn ihre Zeit kommt, beseitigt werden, um kein Sicherheitsrisiko darzustellen.
Kurzum: Die Hund bellen, die Karawane zieht weiter

gintonicmiteis
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Leider wahr

Das ist wie beim Europapark: damals mit den Trümmern der zerbombten Stadt errichtet (trockengelegt) und als Zeichen für ein friedliches Europa errichtet, weiß heute niemand mehr, was dahinter steckt - und wer's weiß, dem ist es auch wurscht...

Ich glaube sogar, diese paar armen Bäume werden im Bewusstsein der Kärntner in 10 Jahren noch weniger Raum einnehmen... und wir können nur hoffen, dass auch die "Projektbeteiligten" dann nichts mehr politisch zu melden haben!