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Attacken gegen FrauenKriminalpsychologe Haller: „Ein junger Mann ist die größte Gefahr für eine Frau“

Nach dem Paketbomben-Anschlag in Guttaring spricht der renommierte Kriminalpsychologe Reinhard Haller über den zunehmenden „Trend Beziehungstat“ und die Seltenheit eines Bombenanschlages.

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Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe
Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe © Gebeneter, KLZ
 

Herr Professor Haller, innerhalb von einem Jahr wurden in Kärnten junge Mütter erstochen, erschlagen oder von einer Bombe fast getötet. Bringt sich eine Frau in Gefahr, wenn sie eine Beziehung eingeht oder beendet?
REINHARD HALLER: Das kann man so sagen. Die gefährlichste Situation, die es statistisch gesehen für eine Frau gibt, ist ein Streit mit einem jungen, mittelgradig alkoholisierten Mann in einer Beziehung. 65 Prozent aller Tötungsdelikte in Österreich sind Beziehungstaten. In neun von zehn Fällen ist der Mann der Täter und die Frau das Opfer. Die Tatorte sind meistens die eigenen vier Wände der Frau. 

Kommentare (1)

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onyx
3
17
Lesenswert?

Seltsam eigentlich,

dass aus völlig irrationalen Motiven Frauen von nahen Angehörigen ermordet werden oder von selbigen körperliche/sexuelle Gewalt erfahren.

Bedenklich auch, dass derlei alltäglich zu sein scheint in Industriestaaten, in denen man es zu erstaunlichen technischen und medizinischen Fortschritten gebracht hat, aber das Zwischenmenschliche erschütternd defizitär bleibt.

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