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Wanderin von Kuh getötetGericht bestätigt Kuh-Urteil gegen Bauern weitestgehend

Alle Feststellungen des Landesgerichtes Innsbruck im Urteil gegen Tiroler Landwirt bleiben aufrecht. Allerdings stellt das Oberlandesgericht ein Mitverschulden der getöteten Frau fest.

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Das Urteil nach der tödlichen Kuhattacke in Tirol wurde bestätigt
Das Urteil nach der tödlichen Kuhattacke in Tirol wurde bestätigt © APA/DPA/Karl-Josef Hildenbrand
 

Das mit Spannung erwartete Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Innsbruck zur tödlichen Kuhattacke liegt vor: Und die zweite Instanz bestätigt weitestgehend das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck gegen einen Tiroler Bauern. Der Ehemann und der Sohn der getöteten deutschen Urlauberin hatten den Besitzer der Kühe geklagt und vom Landesgericht Recht bekommen. Gegen den Schuldspruch, der für enormes Aufsehen sorgte, hatte der Bauer berufen.

Kommentare (27)

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Shiba1
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Am besten

Almen für Touristen sperren und ein Ruh ist.
Hats nicht kürzlich geheißen, geänderte Gesetze sein nicht nötig, weil die bisherigen ausreichen. Das sieht man jetzt ja.

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solder
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der alte stern

war vermutlich der letzte gescheite Jurist.

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heinzpohl
6
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Ein fragwürdiges Urteil, ...

... das den (Alm-) Bauern ganz allgemein noch viele Probleme bereiten wird. Erinnert sehr an amerikanische Verhältnisse (wie auch in anderen Bereichen...).

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Geerdeter Steirer
4
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"fragwürdiges Urteil".........

für mich unverständliches Urteil da ein Tourist auf Almen nur geduldet ist, dies ist Fakt !

Die Eigenverantwortung der „almbenützenden bzw. geduldeten“ Touristen muß da viel mehr in die Zange genommen werden !

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calcit
25
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Und noch einmal, es war im vorliegenden Fall keine Alm...

...sondern eine öffentliche Straße!

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Geerdeter Steirer
3
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Dann hängt die Gemeinde im Verantwortungsbereich ja mit drinnen.......

und nicht nur der Landwirt, die Touristen sowieso da sie es umgehen hätten müssen oder abwartender reagieren hätten sollen.

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wahrheitverpflichtet
11
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und alle wissen es!

sie waren auf einer Gemeinde Strasse unterwegs! DAS IST EIEN TATSACHE

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Geerdeter Steirer
4
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Gemeinde Strasse.............

wo rechts wie links die Areale und Grundstücke der Landwirte angrenzen !
So nebenbei : Wieso errichtet dann die Gemeinde keinen Zaun neben der Strasse ?!?

Ich frage dich nur weil du Gemeindestrasse schriebst !
Wer haftet dann ?

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wahrheitverpflichtet
0
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nur eines zählt....

DIE TASCHE das die Strasse von Autos befahren wirt hunderte menschen an schön wetter tagen auf die Hütte wandern die Familie ging nicht auf den Grund des bauern sie ging auf der Strasse! OB diese öffentlich ist oder von den bauern betrieben wirt ist für die Tatsache des Unglückes irrelevant weil der bauern wusste das dort an dieser stelle ein Gefahr ist wo die Tiere auf menschen treffen die dort zur hütte wandern! RICHTIG DIE LÄNDER GEMEINDEN NEHMEN SICH HERAUS ab zu kassieren an steuern noch und nöcher sie fördern sogar den wander Tourismus in dem sie schöne Bilder von den almen machen jedoch für die Sicherheit will dann niemand auf kommen die Familie ging nicht quer ein durch eine weide sie ging auf einer öffentlich zu länglichen Strasse die zur Hütte führte und sie hatte ihren Hund an der leine! JEDER HUNDE BESITZER HAFTET PERSÖNLICH DAFÜR WENN SEIN HUND JEMANDEN BEEIST FRAGT DA EINER AH WARUM kam der den Hund zu nahe! DAS IST EINE TRAGÖDIE UND SIE ZEICHNETE SICH AB nicht einmal die bauern sind immer sicher von den Kühen immer wieder gibt es berichte wo eine Kuh ohne Anzeichen einen menschen Angriff, ja sollen sie Gesetze machen für das begehen von almen und die Haftung den Alm Hütten wollen sie schon betreiben und abkassieren dann muss man auch für die Sicherheit der Wanderer sorgen die frau wurde ohne ersichtlichen Grund einfach angegriffen von der Kuhherde; UND SIE GING NICHT AUF DER WEIDE SONDERN AUF DER ALMSTRAßE, die öffentlich zugänglich ist Tatsache!

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calcit
8
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Vergessen sie´s ...

...die Leute wollen das nicht wissen und sind auch nicht dazu fähig das zu begreifen was in dem Urteil wirklich drinnen steht und was der grundlegende Sachverhalt ist....

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plolin
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calcit

Dann erkläre uns bitte den genauen Sachverhalt.

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Tirolerin
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Den genauen Sachverhalt....

.... hat zB. der Falter bereits im Februar veröffentlicht. Hier ist etwa der Richterspruch aus erster Instanz nachzulesen. Ich fand es sehr interessant, denn auch ich habe im ersten Impuls gesagt "Die Touristen sollen sich gefälligst auf unseren Almen vernünftig verhalten". Aber gibt eben auch eine andere Sichtweise und auch nicht von der Hand zu weisende Tatsachen, die man sich zumindest mal unvoreingenommen durchlesen sollte. Die Google-Suche mit "Falter" und "Kuh-Urteil" bringt einen schnell zur entsprechenden Seite, die auch ohne Abo zu lesen ist.

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smauro
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Interpretation....

Ich verstehe nicht, warum in der Kleinen Zeitung „das Urteil weitestgehend bestätigt“ wird, während in anderen Medien die 50 %-ige Mitschuld der Urlauber betont wird. Mir scheint, dass dieser Aspekt viel schwerer wiegt und sehr wohl die Eigenverantwortung der „almbenützenden“ Touristen hervorstreicht. Aber mit objektiven Berichten lässt sich halt nicht so viel Stimmung machen...

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Geerdeter Steirer
6
36
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@smauro........das hast du korrekt beschrieben,.........

da mußt wirklich zwischen den Zeilen lesen sonst denkst dir das der Landwirt der allein schuldige und haftende ist.
Ist aber Gott sei Dank nicht so, die 50 %-ige Mitschuld der Urlauber ist laut OLG Fakt .

Die Berichte in der Kleinen sind zwischendurch einseitig lastig formuliert, egal welch Thematik es betrifft, vielleicht liegt's an unvollständigen Recherchen oder einer einseitigen Lastigkeit der Reporter oder der Redakteure, ich denk's mir schon lange und lass es mal im Raum stehen !

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Geerdeter Steirer
3
37
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Ich glaube eher das da wer "hintengeblieben" ist, es ist Privatgrund der Bauern !!

Allein diese Interpretation haut den Boden aus dem Fass:
"Die vom Landesgericht festgestellten Tatsachen, dass dem Landwirt die erhöhte Aggressivität seiner Kühe bekannt war und er trotzdem keinen Zaun aufgestellt hat, wurden bestätigt."

Warum muss alles umzäunt werden wenn intelligenter Weise mit Anpassung an die Situation nahezu alles vermieden werden kann !!

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calcit
10
6
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Es war eine ÖFFENTLICHE Gemeindestraße und kein Privateigentum eines...

...Bauern und Almen sind auch nicht immer Eigentum von Bauern sondern meistens Gemeindeeigentum...

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Geerdeter Steirer
0
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@calcit !

Dann liegt der Verantwortungsbereich in Gemeindehänden, wo sind dann jene Verantwortlichen ?!?

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Karl_Bucho
6
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Kampfkühe

werma eine Kuhliste ähnlich bei Hunden anlegen müssen

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plolin
11
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Das darf ja nicht wahr sein

Da kommen die Piefkes auf unsere Alm, glauben wahrscheinlich, dass unsere Kühe lila sind und von Milka stammen, führen sich leichtfertig auf um dann noch abzukassieren.
Schade um die Frau, aber da kann doch der Bauer nichts dafür.
Was für ein Studium haben die Richter absolviert? Jus kann es nicht gewesen sein.
Ich bin fassungslos.

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MichaelP
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Aber immerhin eine Chance ...

denn vielleicht nimmt der [... Kläger ..] das Geld, geht zum Billa und kauft sich eine Grundausstattung an Hausverstand ....

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herwig67
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Keine Schuld des Bauern

50% Mitschuld....ein Fehlurteil..wer schützt die Kühe vor dummen Wanderern? Immer wieder laufen auf Almen Hunde frei rum oder an extrem langen Leinen....

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wahrheitverpflichtet
63
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SCHEINHEILIGKEIT!

WER SCHÜTZT MENSCHEN vor dummen menschen? DER UNFALL PASSIERTE an einen öffentlichen Weggabelung der Bauer wusste das diese stelle ein gefahren potential hat sprich es war nur die frage der zeit wann es zu einen Vorfall kommt! DIE URLAUBER haben nichts anders getan als einen Urlaub mit wandern gebucht sie waren auf einen öffentlichen weg gingen also nicht durch eine weide! KOMMEN UND ZAHLEN SOLLEN SIE SCHON DIE URLAUBER ABER WENN WAS PASSIERT DANN HAFTEN SIE; ICH SEHE AUCH EINE MITSCHULD DER GEMEINDE DEN DIE HÄTTE HINWEISEN MÜSSEN DAS AUF DIESEN WEG FREI LAUFENDEN AGGRESSIVE TIERE SIND KÜHE SIND KEINE HAMSTER SONDERN GERADE WENN SIE KÄLBER HABEN HOCH AGGRESSIV!

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Geerdeter Steirer
4
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Rein aus diesen Definitionen ist normaler weise abzuleiten das jeder seine Kosten selbst tragen muss, alles andere wäre nicht nachvollziehbar und nicht gerecht !

"Das OLG hat aber, im Unterschied zum Landesgericht, auch ein 50-prozentiges Mitverschulden der getöteten Frau festgestellt. Im Wesentlichen mit der Begründung, sie hätte einen weiteren Bogen um die Tiere machen müssen."

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tripplexxx
3
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Ich wundere mich nicht

wenn die Alm- und Waldbesitzer ihre Grundstücke für die Wanderer, Radfahrer sperren bei solch blöden Urteilen, die einem Land- und Forstwirt die Existenz kosten kann!

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alsoalso
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Unglaublich

Auch dieses Urteil nimmt nicht auf die natürlichen Gegebenheiten Rücksicht. Erholungssuchende dürfen kostenlos die "Futterbasis" (Alm/Wiese) betreten und verhalten sich dort nicht artgemäß. Und trotzdem soll der Bauer zahlen! Da sind die Argumentationsgewichte schon sehr schief gelagert.....

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Geerdeter Steirer
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Da stimme ich dir voll und ganz zu @alsoalso !!

Würde mich nicht wundern wenn die Besitzer der Almen jetzt dicht machen würden wegen der unbelehrbaren "Hirnimpotenzler" was ich ihnen überhaupt nicht übel nehmen könnte !

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