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Brisantes UrteilTödliche Kuhattacke: Bauer hätte Gefahren erkennen müssen

Deutsche Urlauberin starb auf Tiroler Wanderweg. Ihre Hinterbliebenen klagten den Kuhbesitzer und bekamen Recht. Laut Anwalt der Familie haben „mehrere Umstände“ zur Verurteilung geführt.

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Das Urteil gegen einen Tiroler Kuhbesitzer sorgt für Aufsehen
Das Urteil gegen einen Tiroler Kuhbesitzer sorgt für Aufsehen © KLZ/Lenhard
 

Das Urteil gegen einen Tiroler Bauern sorgt für Aufsehen: Der Landwirt muss einem Witwer und dessen Sohn Schmerzensgeld und Unterhaltsentgang zahlen sowie Begräbniskosten erstatten. Auch für die Prozesskosten muss der Bauer aufkommen. Das steht in einem Urteil des Landesgerichtes Innsbruck.

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Kommentare (35)

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Landbomeranze
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Ist Herr Hirm noch zu retten?

Wieviele Bauern sehen denn "täglich" nach dem Vieh auf den Almen? Manche Almen sind ja zig km von der Stammliegenschaft entfernt und danach vielleicht noch einen stundenlangen Fußmarsch. Wöchentlich ja! Herr Hirm wid ja auch nicht täglich im Gericht sitzen! Wie weltfremd sind denn einzelne Anwälte und Richter. Haben offensichtlich Paragraphen im Kopf und keine Augen. Von Hausverstand will ich gar nicht reden.

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GustavoGans
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Als Nicht Jurist sehe ich das so

1. Wer auf Privatgrund unterwegs ist hat keinen Anspruch auf Schadenersatz bei einem Unglücksfall.
2. Was war zuerst da. Die Weide oder Straße. Vermutlich wohl die Weide.
3. Baut jetzt die Gemeinde, das Land oder der Bund eine öffentliche Straße durch das Privatgrundstück, so wäre für den Zaunbau auch die öffentliche Hand verantwortlich, wenn nicht anders vereinbart. Falls überhaupt vereinbart.

Niemand verliert gerne einen Mensch durch ein Unglück. Aber man kann deshalb nicht die ganzen Almen absperren.

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enzianbrenner
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zwei (2) ansätze...

... um jede einzelne kuh einen "mobilen" zaun hängen (wird ja wohl an einem der "gehänge" platz finden!)
... die "rechtsprecherInnen" sind selber hundehalter, haben von tiernahrungsindustrie ????? erhalten! - wenn ich die langen verkaufszeilen in den geschäften so sehe !

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ackern
2
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ackern

Wer wird zahlen, wenn sich ein Wolfsrudel eine einfache Beute ausgesucht haben ( Frau mit Hund), keine Hinweistafel, kein Zaun,
kein ..........
Wahrscheinlich der Grundbesitzer, der ist für alles verantwortlich!!
Oder der Bären/Wolfsanwalt = Steuerzahler ?????
Super!

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beneathome
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Weltfremde Stadtgerichte! Oder Kalkül?

Bravo ! Wegen eines dummen Touristen und noch dümmeren Richtern werden wir Österreicher in Zukunft aus unserer Heimat ausgesperrt. Bravo Herr Baron, das habt ihr sauber hingekriegt. Jetzt seid ihr allein in eurer gekauften Alm und könnt herum schießen, wie es euch beliebt. Und unsere „Justiz ist natürlich mit dabei! Ist ja in blauer Hand.

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Apulio
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Sofort alle Weidegebiete

für Spaziergänge sperren, betreten von Privatgrundstücke ist Besitzstörung.

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thuban
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Tod einer Hundehalterin auf der Weide


Müssen wir von diesem tragischen Vorfall überrascht sein? Wenn in der Werbung das muntere Bio Schweinderl die Rinderherde herumtreibt? Wenn landwirtschaftsfremde Personen Almflächen und Rinder als Disneyland und Streichelzoo wahrnehmen? Unkenntnis und Fehleinschätzung einer Situation kann immer gefährlich sein, aber warum sollte hier der Rinderhalter die Verantwortung übernehmen? Wer bei Rotlicht eine Gleisanlage quert, kann auch nicht die ÖBB verantwortlich machen! Sollte sich diese Rechtsmeinung durchsetzen, kann man gleich ein absolutes Betretungsverbot von Almen und Weiden für Rindviecher aussprechen. Ob für zwei- oder vierbeinige, das wäre vorab zu klären!

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wjs13
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Mehr als fragwürdige Urteile werden zum Standard unsrer Gerichte

Jetzt haben sie der kulturlandschaftserhaltenden Almwirtschaft den Todesstoss versetzt.
Richter müssen, so scheint es zumindest, vor Betreten des Gerichtssaales den gesunden Menschenverstand beim Portier abgeben.
Bravo, nur weiter so.

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vandiemen
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wahrheitverpflichtet....

Kann es sein dass Sie etwas schmerzbefreit sind? So einen Holla hab ich schon lange nicht gelesen! Es tut nur weh! Au!

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plolin
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Liebe Bauern!

Bitte nehmt eure Kühe an die Leine.
Danke ;)

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APostel13
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Tierangriffe

Was wird erst passieren, wenn das erste Hunderl, oder gar sein Herrl oder Frauerl von den wieder zurückkehrenden Wildtieren Wolf und Bär angegriffen werden. Wahrscheinlich ist dann wieder der Grundeigentümer, auf dessen Grundstück das passiert, schuld. Das Leben ist lebensgefährlich und das gilt auch im Urlaub für die urbane Bevölkerung, die leider sämtliche Grundinstinkte für die Natur und ihre Zusammenhänge vorloren hat.

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GordonKelz
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chaos....

Wie das Pseudonym so die Meinung !
Seit hunderten Jahren sind die Jäger oft mit mehreren Hunden auf den Almen unterwegs ...haben Sie jemals gehört ,das ein Jäger von einer Kuh wegen seines Hundes totgetrampelt wurde ?
Schuld haben in dem tragischen Fall wohl beide ,sowohl die Hundehalterin ,die ihren Hund nicht kurz genug hielt ,als auch der Bauer der die Aggressivität einer Mutterkuh richtig einschätzen können muss, um auf einen öffentlichen Weg mit ihrem Kalb zu weiden !
Das dies jetzt für den Bauern existenzgefährdend wird, ist auch der zuständigen Vertretung zuzurechnen ,die wohl die hundert und mehr ähnlicher Fälle wohl falsch einschätzte und die Bauern offensichtlich zu wenig aufklärte !
Gordon Kelz

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Landbomeranze
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Mein Gott Kelz! Zäunt jetzt auch der Alpenverein alle von ihm

markierten Wanderwege im alpinen Raum ein? Der macht dort auch die Erhaltung, weshalb ihn wohl auch die Haftung trifft. Die Bauern kann ja wohl nicht die Haftung der vom Alpenverein markierten Wanderwege treffen. Wird lustig, wenn aufgrund dieses Urteils die 1/2 m breiten Wanderwege (auch auf Waldweiden) alle vom Alpenverein eingezäunt werden müssten (falls dies die Grundbesitzer überhaupt dulden). Auch für den Alpenverein ist dieses Urteil wegweisend dafür, ob er weiter Almwanderwege markiert und erhält.

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chaos
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Jahre lange Erfahrung

Ich lebe selbst neben einer fix eingezäunten Rinderweide und 50% der Hundehalter haben ihre Hunde nicht so im Griff, dass die Hunde obwohl sie von Ihren Besitzern gerufen werden oder bei Fuß gehen sollen, die Rinder in der Weide belästigen und reinlaufen. Die Rinder jagen zuerst davon und rotten sich dann zusammen und kommen in der Gruppe zurück und treiben die Hunde aus der Weide. Wenn so eine Herde im Galopp auf sie zu kommt nützt das bei Fuß auch nichts mehr. Jagdhunde ignorieren die Tiere und folgen aufs Wort ohne auch nur links und rechts zu sehen oder einen Laut zu geben. Die Rinder juckt so ein Hund auch nicht im geringsten. Hier ist meiner Meinung mehr der Hundehalter als der Bauer schuld an diesem tragischen Unfall.

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alsoalso
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Bauern und Kühe ....

...….waren Jahrhunderte vor den Urlaubern auf der Alm! Will man jetzt die Bauern abschaffen? Die Bauern werden wieder als "Untertanen" gehalten.....keine kostendeckenden Erzeugerpreise …… dafür finanzielle Unterstützungen mit Schikanen und Bürokratismus...… Wem gehört der Grund ? den Bauern oder den Touristen - und wer macht die Arbeit???

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tschifudl1
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Bitte...

was ist das für ein Richter? Weit entfernt von jeder Realität!
Das sin die Personen die auch einen Hahn das krähen verbieten würden. Du armes Österreich!

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zafira5
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Gratuliere der Justiz

Landwirte und Almbauern sperrt sofort die Almwege und eure Grundstücke.
Gebt Hinweise in jeden Hotel und Pension den Hinwies ab
das betreten eurer Grundstücke ist oer Geldstrafe verboten.

Und den Touristker sagt das sie ihre Umsatzeinbusen mit einer Klage gegen die Justiz einfordern.

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wahrheitverpflichtet
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SCHEINHEILIGKEIT!

na da hier ja alle für die armen armen bauern das wort ergreifen die ja so arm sind und ihr land bzw ihren Besitz uns zu Verfügung stellen! 1 in welchen Berufsstand gibt es 1000 euro Förderungen durch den staat die eu usw in welchen Berufstand gibt es so eine schatten wirtschaft sprich wo man keine steuern zahlt den wie lange hat es gebraucht bist die Registrierkasse in Österreich kam und wer haT am lautesten geschrien ja die Landwirtschaftskammer die schwarzen also aber jeden angestellten bzw Arbeiter zogt man doppelt ab! DIE LIEBEN ALMEN BAUERN DIE BEKOMMEN JA 1000 euro eu Gelder da werden sie Woll ihre Kühe ordentlich halten können! U ND NOCH WAS KÜHE GREIFEN AUCH AN WENN KEINE HUNDE ANWESEND SIND! UND WENN DIE BAUERN MEINEN SIE WOLLEN KEINE AUF IHREN GRUND LASSEN DANN SOLLEN SIE ES HALT MACHEN; DANN KÖNNEN SIE IHRE HÜTTEN WO WIR SPEISEN UND TRINKEN AUCH GLEICH ZU SPEEREN DEN DORT GEHT EH DAS MEISTE SCHWARZ OHNE STEUERN ZU ZAHLEN JA DIE ARMEN BAUERN STEUERBEGÜNSTIGT SOZIALVERSICHERUNG ABGABEN BEGÜNSTIGE FÖRDERUNGEN NOCH UND NÖCHER! NACH DEN " WELTKRIEG HABEN SIE DAS VOLK AUSGENOMMEN WÄREN DEN KRIEG HABEN KRIEGSGEFANGENE ALS SKLAVEN FÜR SIE GEARBEITET ES GIBT JA WIRKLICH KLEINE BAUERN DIE GUT ARBEITEN DEN BODEN NICHT VERGIFTEN UNS GUTE WERTVOLLE LEBENSMITTEL LIEFERN NUR WEER EINE Große Alm hat und eine Hütte betreibt wo mehr als 200 Gäste täglich bewirtet werden der hat auch da für zu sorgen das die Gäste nicht von seinen kühne nieder getrappelt werden!

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oekoLogisch
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Wem das in Österreich produzierte Essen nicht schmeckt

der kann sich Insekten oder Haifischflossen aus Fernost oder gentechnisch veränderte, hormonverseuchte Steaks aus hinter dem Atlantik einfliegen lassen!
Ansonsten fällt mir zu diesem Kommentar nur das englische Wort "Loser" ein!

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Bayerlein
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Viel Schwachsinn auf einmal !!

Glaubst Du den Schwachsinn eigentlich selber den Du da schreibst. Mach doch einfach mal den Selbsttest und werde für ein paar Monate Landwirt. Dann wirst Du selbst feststellen wie schwer und unterbezahlt diese Arbeit ist Und würde es keine Förderung für die Landwirte geben, würde es auch viel weniger davon geben. Und wenn es Dein Hirn hergibt dann rechne mal mit wenn Du einen Liter Milch unter einem Euro bekommst, was da für den Landwirt noch übrig bleibt.

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Ifrogmi
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wenn die 1000€ nicht direkt ...

... an den urproduzenten gehen, zahlen SIE sie an der supermarktkassa über den produktpreis. sie sollten weniger schimpfen und sich mehr mit der thematik auseinandersetzen!

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Oberwoelzer
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Deutsche Sprache

Super dein Posting :
NUR WEER EINE Große Alm hat und eine Hütte betreibt wo mehr als 200 Gäste täglich bewirtet werden der hat da für zu
sorgendas die Gäste nicht von seinen kühne nieder getrappelt
werden.

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chaos
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Jeder Hund ist ein Raubtier

Jeder Hund hat einen Urinstinkt als Raubtier ( siehe Rehriss auf der Turrach ) . Dieser Umstand wurde bei diesem Urteil nicht berücksichtigt. Die Mutterkühe haben ihre Kälber nur gegen ein mögliches Raubtier verteidigt und sind jetzt die Schuldigen.
Es passieren viele Unfälle mit Hunden also ist die Annahme das Hunde grundsätzlich friedlich sind nicht zulässig. Weiters will die Allgemeinheit das der Wolf bei uns heimisch wird. Hier sollen jetzt die Kühe unterscheiden können ob ein Wolf unterwegs ist oder ein Wanderer mit einem Schäferhund. Dieser Unterschied gelingt nicht mal jeden Biologen ohne DNA Test. Also wie sollen die Kühe das in kurzer Zeit schaffen ? Wenn ein Wolf in der Gegend war ist die Herde immer friedlich und am nächsten Tag gegen jeden Hund aggressiv, auch wenn der Bauer immer nach den Kühen gesehen hat. Wölfe sind auch bei uns unterwegs siehe Hirschkalb in Osttirol. Jeder Hund auf der Alm in Verbindung mit Weidetieren gehört verboten oder ist von jeder Haftung grundsätzlich ausgeschlossen.

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gerbur
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Ein bedeutungloses Urteil

einer Erstinstanz. Viele scheinen das Justizsystem immer noch nicht zu durchschauen. Mit dem Urteil wird der mediale Druck genommen und das mediale Intetesse bedient. Jetzt hat man Zeit um die berechtigten Interessen der Landwirte vor Gericht zu formulieren und die Konsequenzen aufzuzeigen, die eine Verurteilung mit sich bringen würde. Österreichs Justiz wird sich hüten!

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Oberwoelzer
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Spaziergänger

Super sollen jetzt die Landwirte ihre Kühe anbinden das die Köter der Spaziergänger frei herum laufen können.
Da gehört nicht der Landwirt verurteilt sondern die Spaziergänger die Warntafel ignorieren und ihre Köter nicht an der Leine führen!!!!!!!!!!

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CuiBono
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Diskrepanz

Einerseits schaffen es Politik und Legislative nicht, endlich ein ÖSTERREICHWEITES Hundehaltungsgesetz zu machen, nein - jedes Bundesland schnitzt sich nach den persönlichen Vorlieben der gerade handelnden Personen seine eigene Version.
Grad so, als würden die Hunde in Vorarlberg anders reagieren als in Wien bzw. OÖ oder Kärnten.

Andererseits kommt es zu dem gegenständlichen Urteil und ich habe den leisen Verdacht, dass auch hier persönliche Vorlieben oder Aversion des Richters eine Rolle gespielt haben könnten.
Dieser Richterspruch ist mMn ein FEHLURTEIL der krassen Art und wird hoffentlich in der nächsten Instanz durch mehr Realitätssinn korrigiert.

Hätte das ohne Frage zu bedauernde Opfer die Hundeleine losgelassen oder wäre die Dame erst gar nicht mit dem Hund dort vorbei, würde sie wohl noch leben.

Es wird Zeit dass so manche Mitmenschen endlich kapieren, dass das Leben mit auf nichts basierender Vollkaskomentalität nicht funktionieren kann und ein gewisses Mass an Eigenverantwortung dazu gehört um alt zu werden.

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