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Zu viele Überstunden Polizeiinspektionen droht die tageweise Schließung

Polizei in Kärnten muss auf Anordnung des Innenministeriums rückwirkend 20 Prozent aller Überstunden abbauen. Laut Gewerkschaft könnten Inspektionen zumindest tagweise geschlossen werden.

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Kärnten habe 300 Polizisten zu wenig © Kanizaj
 

Eine Anordnung des Innenministeriums sorgt für Aufregung und Empörung unter Kärntens 2000 Polizisten. Der Grund: Rückwirkend mit Jahresbeginn müssen 20 Prozent aller im Vorjahr angefallenen Überstunden eingespart werden. Während andere Berufsgruppen jubeln würden, weniger arbeiten zu müssen, bringt diese Vorgabe das Polizeisystem an den Rand des Machbaren. Aus mehreren Gründen: Viele Leistungen der Exekutive sind ohne Überstunden nicht aufrecht zu erhalten. Ein Ergebnis des eklatanten, über Jahrzehnten aufgebauten, Personalmangels. Alleine in Kärnten fehlen derzeit rund 300 Polizisten. Zudem sind Überstunden für die meisten Polizisten ein fester und wesentlicher Teil ihres Gehaltes.

Kommentare (4)

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gintonicmiteis
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5
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Warum spricht keiner die Gründe der Überstunden an?

Denn diese sind nicht in Kärnten angefallen - das sind alles "Ausflüge" unserer Exekutive nach Wien, wo sie die brauntürkise Regierung bewachen, eine Handvoll Anarchisten aus einer Pizzeria vertreiben, ein paar Alt-und-Jung-Rechte auf deren Ball bewachten mussten oder an der Grenze auf Asylwerber warteten, die nie kamen...

Warum verschweigt die Personalvertretung das, was hier vor sich geht? Anstatt die Verkehrssicherheit unserer Kinder am Schulweg zu garantieren, für Recht und Ordnung beim GTI-Treffen zu sorgen oder überhaupt nur einen Schritt auf Kärntens Straßen zu setzen, wird die Exekutive für die Polizeistaatphantasien von Kickl & Co. in Wien missbraucht. Das kann euch jeder Polizist bestätigen, aber keiner spricht es öffentlich aus...

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MKRAMM
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Der Überstundenerlass bzw. Sparerlass

trifft wahrscheinlich zum Großteil die Beamten auf den Inspektionen, die den Großteil der Arbeit erledigen müssen und schon jetzt zum Teil nicht mehr wissen, wie sie ihre Aufgaben termingerecht erledigen sollen, den „Innendienstbeamten“ drohen in ihren Kämmerchen wohl keine Konsequenzen. Bin neugierig wieviel den Gewerkschaften ihre Außendienstmitarbeiter wert sind, hoffentlich mehr als ihren Vorgesetzten in Wien!

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autobahn1
1
4
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Aha

da schreibt ein Insider,warum so verschlüsselt heraus mit der Wahrheit

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GordonKelz
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VORSCHLAG.....

....man sollte von der Polizei Kärnten halt einmal auch NEIN sagen ,wenn es gilt für irgendeine Konferenz mit Mitgliedern die keiner kennt , eine Hundertschaft an Bewachung zu stellen .
Gordon Kelz

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