Er ist einer von vielen, sagt er, die bei „Untersuchungen“ von Franz Wurst unbeschreibliche Torturen über sich ergehen lassen mussten. Und wie bei so vielen Kindern und Jugendlichen in Kärnten war das nicht die einzige Form sexuellen Missbrauchs und Gewalt, die sie immer wieder erleben mussten. Ein heute 44 Jahre alter der Mann, der schon kurz nach seiner Geburt ins System der heimischen Kinderwohlfahrt gekommen ist, hat jetzt das Land Kärnten auf 30.000 Euro geklagt. Die Behörden haben Bescheid gewusst und weggeschaut, lautet der zentrale Vorwurf von ihm und Opferanwalt Hubert Niedermayr. Am Freitag findet der erste Verhandlungstag statt.