Wie teuer sind Einsparungsvorschläge? Die Antwort lieferte nun Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ) in einer Anfragebeantwortung an das Team Kärnten. Mitte September präsentierten Prettner und ÖVP-Klubobmann Markus Malle die neuen Pläne für Kärntens Spitalsstruktur. Die sichtbarsten Reformen bestehen darin, die Sonderkrankenanstalt De La Tour und das Krankenhaus Waiern auf einen Standort zusammenzulegen und das Unfallkrankenhaus in das Klinikum Klagenfurt zu verlegen. Bis zum Jahr 2030 will man so 45 Millionen Euro einsparen. Eine Berechnung, die viele Variablen hat - womit auch unklar ist, ob diese Summe auch erreicht wird. Doch was kosten solche Pläne? Bis dato wurden laut Prettner Leistungen im Umfang von 129.965,52 Euro mit der EPIG GmbH abgerechnet. Man habe Daten aufbereitet und analysiert, Berechnungen durchgeführt und Konzepte entwickelt. Die EPIG steht übrigens im Eigentum der Gesundheitsfonds von Kärnten, dem Burgenland und der Steiermark sowie dem Johanneum Research. Wobei die 129.965,52 Euro freilich nur externe Kosten sind. Leistungen des Gesundheitsfonds, des Landes Kärnten oder der Österreichischen Gesundheitskasse sind darin nicht enthalten.