Mit ihrer spontanen Rede vor mehr als 2000 Pädagoginnen und Pädagogen im Dezember des Vorjahres wurde Manuela Söllnbauer zur bekanntesten Vertreterin ihres Berufsstandes. Die Millstätterin hat seither nicht aufgehört, sich für Verbesserungen in der Elementarpädagogik einzusetzen. Am Dienstag wird sie auf Einladung des Team Kärnten dem zuständigen Landtagsausschusses als Auskunftsperson zur Verfügung stehen. Die Zeit mit den Mandataren wird Söllnbauer nutzen, um Ergebnisse einer groß angelegten Umfrage zu präsentieren. 864 der anonymisierten Fragebögen wurden retourniert und mittlerweile ausgewertet. „Nach meiner Rede habe ich zu hören bekommen, dass das Einzelmeinungen wären. Da war mir klar, dass es fundierte Daten braucht, um das Stimmungsbild der Fachkräfte sichtbar zu machen“, sagt Söllnbauer, die das Projekt gemeinsam mit Elementarpädagogin Manuela Molzbichler auf die Beine gestellt hat.