Für sein größtes Projekt, das Glocknerrelief, scheute Paul Gabriel Oberlercher keine Mühen. Fünf Mal bestieg der 1859 in St. Peter im Holz geborene Lehrer für seine Studien und Skizzen den Glockner, zudem war er auf weiteren 25 Berggipfeln. „Die umfangreichen Vermessungsarbeiten waren notwendig, weil die damals vorhandenen Kartenmaterialien für die Genauigkeit eines so großen Reliefs nicht ausreichten“, sagt Claudia Dojen. Die Leiterin der Abteilung Erdwissenschaften im kaernten.museum ist nicht nur von dessen Detailtreue fasziniert, sondern sieht das Relief in Hinblick auf die Pasterze als „gletschergeschichtliches Dokument“ an.
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