Im ÖBB-Tauerntunnel kam es am Sonntag zu einem Zwischenfall. Wie Herbert Hofer, Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Kärnten, entsprechende Medienberichte bestätigt, war es das Gewölbe des Tunnelportals auf Salzburger Seite auf einer Länge von etwa 15 Metern eingestürzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die 13 Arbeiter, die sich zu diesem Zeitpunkt im Tunnel befunden hatten, konnten den Tunnel rechtzeitig auf Kärntner Seite verlassen.

ABD0019_20241230 - BAD GASTEIN - ÖSTERREICH: ++ HANDOUT ++ ZU APA0158 VOM 30.12.2024 - Bei der derzeit laufenden Sanierung des 115 Jahre alten ÖBB-Tauerntunnels zwischen Bad Gastein (Pongau) und Mallnitz (Bez. Spittal an der Drau) ist am Sonntag, 29. Dezember 2024, beim Nordportal auf Salzburger Seite ein Teil des Gewölbes eingebrochen. Zum Zeitpunkt des Einsturzes befanden sich 13 Arbeiter im Tunnel. Es wurde niemand verletzt. - FOTO: APA/ÖBB//SWIETELSKY - ++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK UND REDAKTIONELL ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND ++
Beim Nordportal brach ein Teil ein © APA / ÖBB / Swietelsky

Derzeit finden im Tunnel umfassende Sanierungsarbeiten statt. „Bei den ersten Anzeichen haben die Arbeiter den Gefahrenbereich sofort verlassen, es wurde niemand verletzt. Aktuell laufen bereits die Abstimmungen, um die Schäden im betroffenen Bereich so schnell wie möglich wieder zu beheben und die geplanten Arbeiten fortzusetzen“, heißt es seitens der ÖBB: Wie lange die Verzögerung dauern wird, sei aktuell noch unklar: „Es wird aber alles daran gesetzt, den geplanten Wiedereröffnungstermin im Juli halten zu können.“