Im ÖBB-Tauerntunnel kam es am Sonntag zu einem Zwischenfall. Wie Herbert Hofer, Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Kärnten, entsprechende Medienberichte bestätigt, war es das Gewölbe des Tunnelportals auf Salzburger Seite auf einer Länge von etwa 15 Metern eingestürzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die 13 Arbeiter, die sich zu diesem Zeitpunkt im Tunnel befunden hatten, konnten den Tunnel rechtzeitig auf Kärntner Seite verlassen.
Derzeit finden im Tunnel umfassende Sanierungsarbeiten statt. „Bei den ersten Anzeichen haben die Arbeiter den Gefahrenbereich sofort verlassen, es wurde niemand verletzt. Aktuell laufen bereits die Abstimmungen, um die Schäden im betroffenen Bereich so schnell wie möglich wieder zu beheben und die geplanten Arbeiten fortzusetzen“, heißt es seitens der ÖBB: Wie lange die Verzögerung dauern wird, sei aktuell noch unklar: „Es wird aber alles daran gesetzt, den geplanten Wiedereröffnungstermin im Juli halten zu können.“