Budgetnot, Schuldenexplosion und Sparkurs - drei Schlagworte, die in diesem Jahr die landespolitischen Diskussionen bestimmten. Seit im Halbjahresbericht bekannt wurde, dass das Minus im Landesbudget nicht bei geplanten 142 Millionen Euro, sondern bei 492 Millionen Euro liegen wird, verging keine Woche, in der sich die Kärntner Landespolitik nicht mit Einsparpotenzialen beschäftigen musste. Statt wie bisher an Budgets aus der Vergangenheit zu feilen, da und dort Einsparpotenzial zu suchen, bemühte sich Finanzreferentin Gaby Schaunig um eine Planung ohne Altlasten. Bis 2028 will sie so - summiert - eine Milliarde Euro einsparen.