Mit zeitlichem Abstand zu den Gehaltsverhandlungen für die Landesbediensteten im Vorjahr meinte kürzlich ein Kärntner Gewerkschaftsvertreter inoffiziell: „Wir waren selbst überrascht, dass das so schnell ging und einfach der Bundesabschluss übernommen wurde.“ Ein Landesbeamter sagte zu 9,15 Prozent Gehaltsplus: „Für die Gutverdienenden war das in dieser Höhe sicher nicht gerechtfertigt.“ Der überschießende Abschluss auf Bundesebene war von Finanzminister Magnus Brunner und Vizekanzler Werner Kogler durchgewinkt worden. Den Kärntner Verhandlern, zuständig sind SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser und sein ÖVP-Vize Martin Gruber als Personalreferenten, fehlte der Mut für eine maßvollere Einigung auf Landesebene.
Kärnten
Landesregierung hat Chance auf Beitrag zu Sparkurs verpasst
© Helmuth Weichselbraun