Es war wohl das schlimmstmögliche Zwischenergebnis eines Ermittlungsverfahrens, das es für die Kärntner Feuerwehren geben kann. Nach insgesamt sieben Brandstiftungen seit Anfang September des Vorjahres rund um ein Mehrparteienhaus in Bad Bleiberg wurde ein Verdächtiger festgenommen: ein 23 Jahre alter Feuerwehrmann. Aufgrund des laufenden Verfahrens und des Verweises auf die Unschuldsvermutung will sich der Kärntner Landesfeuerwehrverband nur allgemein zu diesem Fall äußern. „Man kann eine solche Tat, von wem auch immer sie begangen wird, nicht verallgemeinern und auf unsere über 20.000 Mitglieder, die alle Gesellschaftsschichten repräsentieren, umlegen“, sagt Feuerwehrsprecher Walter Egger.