Eine Positiv-Entscheidung, dass Frauen zur Weihe als Diakonin zugelassen werden, die habe sie sich gar nicht (mehr) erwartet. Eva Schwarz-Dellemeschnig (57), seit 35 Jahren in der Kärntner Kirche beschäftigt, kommentiert nüchtern die (Nicht-)Ergebnisse im Schlussdokument der Ende Oktober zu Ende gegangenen Weltsynode zur Zukunft der katholischen Kirche. „Man braucht Zeit“, sagte Papst Franziskus dazu. Zumindest war‘s kein klares Nein, kommentieren manche und hoffen und fordern weiter. Frauen sollen Führungsaufgaben übernehmen, etwa in der Leitung von Kirchengemeinden, alle Möglichkeiten geltenden Rechts seien zu nützen, das wurde von der Weltsynode jedoch festgehalten.
Kärntner Kirche
Wo Frauen den Ton angeben, auch wenn Rom auf der Bremse steht
Für Diakonat der Frau brachte Weltsynode kein Ergebnis. Doch Frauen sollen in der Kirche mehr Führungsaufgaben übernehmen, heißt es. Ein Blick auf Kärnten.
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