Über 27 Jahre laufen die Geburtenaufzeichnungen bei den Japanmakaken am Kärntner Affenberg nahe Villach - in diesem Zeitraum ist keines der 112 Weibchen bei der Geburt gestorben, berichten Forscher der Universität Wien. Das ist insofern erstaunlich, als die Tiere beim Gebären mit einem ähnlich ungünstigen Becken-Kopf-Verhältnis konfrontiert sind wie Menschen. Laut der Studie im Fachblatt „PNAS“ könnte die Tiere ihre intuitive Herangehensweise vor Müttersterblichkeit bewahren.