Rund 1000 Bäuerinnen aus ganz Österreich trafen Dienstag und Mittwoch im Congress Center Villach zusammen. Die Stimmung war bestens, das Bild mit den in Tracht gekleideten Teilnehmerinnen ein buntes. Alle zwei Jahre findet der Bundesbäuerinnentag statt. Heuer stand er unter dem Motto „Bäuerin sein – vielfältiger denn je“. Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger skizzierte vor Journalisten den Rollenwandel, den die Bäuerinnen in den vergangenen Jahrzehnten durchlaufen haben: „Sie sehen sich heute als Hofmanagerin, Netzwerkerin, Unternehmerin und manchmal auch als Querdenkerin. Frauen sind auf den Höfen auch zur treibenden Kraft bei Innovationen geworden.“ Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hob hervor, dass österreichweit bereits 35 Prozent der Höfe, das sind rund 50.000 Betriebe, von Frauen geführt werden.
Teilzeit und Erbrecht
Bäuerinnen sollen Bewusstsein für rechtliche Themen schärfen
Die Arge Bäuerinnen plant in diesem Jahr, mit verschiedenen Formaten Frauen für die soziale und rechtliche Absicherung zu sensibilisieren. Das war auch Thema beim Bundesbäuerinnentag in Villach.
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