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Dramatische AusmaßeWeitere Tote bei Buschbränden in Australien befürchtet

Angesichts der teils unkontrolliert brennenden Großfeuer und vielerorts abgeschnittenen Fluchtwege bangen die Rettungskräfte um das Leben von vier Vermissten in Victoria.

© APA/AFP/Saeed Khan
 

Die Buschbrände im Südosten Australiens nehmen immer dramatischere Ausmaße an und haben inzwischen mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Am Montag starb ein Feuerwehrmann in einem Feuer-Tornado, zudem meldeten die Behörden am Dienstag sieben Menschen als vermisst. Im Bundesstaat Victoria flüchteten Tausende Urlauber an den Strand, um Schutz vor dem herannahenden Flammenmeer zu suchen.

Angesichts der teils unkontrolliert brennenden Großfeuer und vielerorts abgeschnittenen Fluchtwege bangen die Rettungskräfte um das Leben von vier Vermissten in Victoria. Drei weitere Menschen sind in New South Wales verschollen.

Australien: Ausnahmezustand wegen Buschfeuern

Am Wochenende gab es in Australien einen neuen Hitzerekord seit Beginn der Aufzeichnungen.

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Die Wetterprognosen versprechen keine Abkühlung, denn es bleibt heiß bei Durchschnittstemperaturen um die 40 Grad.

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Nördlich von Australiens größter Stadt Sydney wütet weiter ein besonders großes Feuer.

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Giftige Rauchschwaden hüllen die Millionenmetropole ein.

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Schon seit Oktober wüten die Buschbrände in Australien, doch so extrem wie jetzt schien die Lage noch nicht. Allein in New South Wales ist mittlerweile eine Fläche der Größe Belgiens abgebrannt, fast 1.000 Häuser wurden zerstört. Und ein Ende des Infernos ist nicht in Sicht - im Gegenteil: Für Dienstag wurden weitere Temperatursteigerungen bis weit über 40 Grad hinaus und Unwetter mit starken Windböen erwartet, die die Brände weiter anfachen könnten.

Löschfahrzeit hochgewirbelt

Der Fall des am Montag umgekommenen Feuerwehrmanns verdeutlicht die Zerstörungskraft der Flammen: Sein zwölf Tonnen schweres Löschfahrzeug wurde durch einen vom Feuer ausgelösten Tornado in die Höhe gerissen und krachte mit dem Dach voran zu Boden. Zwei Kollegen des 28-Jährigen kamen mit Verbrennungen und anderen Verletzungen ins Krankenhaus. Auch ein kleinerer Einsatzwagen wurde von der Wucht der angefachten Winde durch die Luft gewirbelt und aufs Dach geschleudert. Dabei wurde ein weiterer Feuerwehrmann schwer verletzt. Der regionale Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons nannte die Lage angesichts des außer Kontrolle geratenen Buschfeuers auf halber Strecke zwischen Sydney und Melbourne "wahrlich schrecklich".

Australien: Kampf gegen die Buschfeuer

Nördlich von Sydney wütet derzeit ein "Mega-Feuer". Mehrere Brände waren zu einem Großbrand zusammengewachsen.

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Die Feuerwehrleute - zumeist Freiwillige - geraten immer wieder an ihre Grenzen.

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Auch die Hauptstadt Canberra haben die Rauchschwaden bereits erreicht.

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Auch wenn es immer wieder gelingt, Brände zu löschen, ist die Gefahr noch lange nicht gebannt.

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Denn ab Dienstag wird eine neue Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad Celsius erwartet.

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Die USA und Kanada schickten in den vergangenen Tagen Einsatzkräfte zur Verstärkung der australischen Feuerwehr nach New South Wales.

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Fluchtwege abgeschnitten

In der rund 500 Kilometer östlich von Melbourne gelegenen Küstenstadt Mallacoota wurden rund 4.000 Urlauber von den Behörden angewiesen, sich aus Sicherheitsgründen ans Meer zu begeben. Da die meisten Fluchtwege über Straßen abgeschnitten waren, versammelten sich viele von ihnen am Strand. Selbst bis dorthin trug der Wind die Aschefetzen und Glutspäne der ringsum lodernden Feuer. Der Himmel über Mallacoota sei "pechschwarz, und es ist sehr beängstigend", sagte Andrew Crisp vom Zivilschutz Victoria.

"Gefährliche Situation"

"Es ist immer noch eine dynamische und gefährliche Situation", fügte Crisp im Hinblick auf die Gesamtlage im Nordosten Victorias hinzu. Premierminister Scott Morrison sagte dem Bundesstaat die Unterstützung des Militärs zu, nachdem Victorias Regierung Hubschrauber und Marineschiffe angefordert hatte, um Menschen in Notlage zu versorgen und in Sicherheit zu bringen.

Australien: Verheerende Buschbrände lodern weiter

Die verheerenden Buschbrände in Australien, die bisher drei Todesopfer gefordert haben, werden immer mehr zur Bedrohung für die Millionenmetropole Sydney.

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"Hohe Temperaturen, starker Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit werden vorhergesagt, was die Bedingungen gefährlich macht", teilte die Feuerwehr des Staates New South Wales mit.

(c) APA/AFP/DAVID GRAY (DAVID GRAY)

Bilder der Katastrophe.

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Keine Lust auf Silvester

Angesichts der katastrophalen Lage ist vielen Australiern die Lust auf spektakuläre Silvesterfeiern völlig vergangen. Während des traditionellen Feuerwerks im Hafen von Sydney, zu dem eine Million Besucher in der Küstenmetropole erwartet werden, will das Rote Kreuz Geld sammeln für die erschöpften Rettungskräfte und jene Menschen, denen die Flammen fast alles genommen haben.

Pyro-Show droht

Hunderttausende Unterzeichner einer Petition bemühten sich bis zuletzt um eine Absage der Pyro-Show, für die eine Sondergenehmigung der Feuerwehr eingeholt werden musste. Der Touristenandrang zum Jahreswechsel beschert der Stadt alljährlich Einnahmen von umgerechnet rund 80 Millionen Euro.

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vandiemen
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Löschfahrzeit?

Was ist dass?

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