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Inferno in AustralienFeuersturm wirbelt Löschfahrzeug in die Luft: Fahrer tot

Ein neuer Todesfall dokumentiert die zerstörerische Wucht der Buschbrände im Südosten Australiens.

Die Feuerwehren kämpfen verzweifelt gegen die gewaltigen Brände © Peter Parks
 

Ein zwölf Tonnen schweres Feuerwehrauto wurde durch einen Feuersturm in die Höhe gerissen und krachte anschließend mit dem Dach auf den Boden. Der Fahrer des Löschfahrzeugs kam ums Leben. Zwei weitere Feuerwehrleute wurden mit Verbrennungen und anderen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Feuerwehr des Bundesstaates New South Wales am Dienstag mitteilte.

Auch ein kleinerer Einsatzwagen sei durch die von riesigen Feuern angefachten Winde in Tornadostärke durch die Luft gewirbelt worden und auf dem Dach gelandet. Dabei sei ein weiterer Feuerwehrmann schwer verletzt worden.

Der regionale Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons bezeichnete die Lage angesichts des gewaltigen Buschfeuers in der Nähe von Albury im Süden des Bundesstaates als "wahrlich schrecklich". Das Feuer 550 Kilometer südwestlich von Sydney brennt außer Kontrolle.

Trotzdem Feuerwerk

Die Buschbrände in Australien wüten bereits seit Oktober. New South Wales im Südosten des Landes ist besonders schwer betroffen. Allein dort ist mittlerweile eine Fläche der Größe Belgiens abgebrannt. Fast 1.000 Häuser wurden zerstört. Bisher starben zehn Menschen bei den Bränden.

Für Dienstag erwarten Meteorologen im Westen Sydneys Temperaturen von bis zu 44 Grad, in einigen Städten im Inneren des Landes sollen die Temperaturen gar auf 45 Grad klettern. Dazu soll es Unwetter mit starken Winden und einzelnen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern geben.

Das traditionelle Feuerwerk im Hafen von Sydney soll trotzdem stattfinden. Die Pyrotechnik-Show sei genehmigt, man habe keine Einwände mehr, teilte die Feuerwehr von New South Wales am Montag auf Twitter mit. Die Brandschützer prüften auch weitere Ausnahmen von dem Feuerverbot in der Region. Zuvor hatte es heftige Diskussionen um das Feuerwerk in Sydney gegeben.

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Danke für Ihr Verständnis.

tenke
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Zusehen, wie Menschen sterben, ihr Hab und Gut verlieren

und trotzdem ein FEUERwerk zu veranstalten ist wohl an Hohn und Gleichgültigkeit nicht zu übertreffen.

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paulrandig
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tenke

Den Menschen Hilfen aus Steuergeldern zur Verfügung zu stellen, die Feuerwehren zu bezahlen und dann nicht darauf zu schauen, dass diese Gelder z.B. durch Tourismuseinnahmen wieder reinkommen, wäre fahrlässig. Touristen kommen scharenweise zu dem Feuerwerk. Jeder Dollar, der hier verpulvert wird, kommt vielfach wieder herein und kann zur Linderung der Katastrophe eingesetzt werden.
Das Feuerwerk und seine Vorbereitungen sind bereits bezahlt. Es wäre ein Hohn gegenüber den Opfern der Brände, diese Millionen einfach in den Wind zu schreiben und zusätzlich auf die Einnahmen aus dem Tourismus zu verzichten.

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