Die ersten Auf- und Abstiegsentscheidungen im Kärntner Fußball-Unterhaus sind gefallen. Aufsteiger Gitschtal (1. Klasse West) fixierte den Durchmarsch von der 2. Klasse in die Unterliga mit dem 2:0-Sieg in Tristach.

Jukan senior mit Jukan junior

Dellach/Drau zog sich 2024 aus dem Kampfmannschaftsbetrieb zurück, pausierte in der Saison 2024/25 – um nun eindrucksvoll zurückzukehren. Der Neustart in der 2.A wird gleich mit dem sofortigen Aufstieg gekrönt. Sportboss Hans-Peter Schaunig stellte die Mannschaft zusammen, holte mit Suvad Rovcanin einen erfahrenen Trainer. „Unser Ziel war der Aufstieg, das haben wir erfüllt“, sagt Rovcanin. 42 der 67 bisherigen Treffer erzielten Tolga Dalkilic (17), Thomas Schaunig (11) und der 48-jährige Armer Jukan, der zeitweise familiäre Verstärkung erhielt. Sohn Leo kam zu seinen ersten Einsätzen neben seinem Vater.

Rückkehr nach 30 Jahren?

Auf einem sehr guten Weg ist Schiefling (1. Mitte) nach dem 3:2 in Glanegg. Mathias Glanzer hielt beim Stand von 2:2 einen Elfmeter. „Die entscheidende Situation“, meinte Trainer Christopher Hafner, der ein klares Ziel hat: „Wir wollen Meister werden.“ Für Schiefling wäre es nach 30 Jahren die Rückkehr in die Unterliga.

Und in der Liga? Feierten die Lendorfer sechs Siege in Folge, die letzten drei „zu Null“. „Unser Torhüter Lukas Kohlmaier hält brutal gut“, freut sich Trainer Christoph Morgenstern, der festhält: „Wir steigen nur als Meister auf.“ Was nicht mehr abwegig ist. Drei Punkte fehlen nur noch auf Platz eins.

Weiterhin mit Sommerauer

Einen Stock tiefer müssen die Austria Amateure (Liga), die am Ende der Saison ans Tabellenende gereiht werden. Gleiches gilt für Kirchbach (1. West), das im Frühjahr seine Erste zurückgezogen hat. Als erster sportlicher Absteiger steht Gurnitz (Unterliga Ost) nach dem 1:2 in Bad St. Leonhard fest. „Wir sind im Sommer als Fünfter aufgestiegen, haben nur wenig Neue geholt“, erklärt Obmann Manuel Stöby. Im Winter reagierte man auf den Negativlauf, holte mit Karl Sommerauer einen neuen Trainer. Der soll auch in der 1. Klasse bleiben. Stöby: „Wir wollen mit ihm wieder unter die ersten Fünf.“