Schon am späten Nachmittag hat Song-Contest-Starter Cosmó höchstpersönlich bei einem Massen-Tanzkurs dafür gesorgt, dass für die Song-Contest-Woche noch mehr Tanzscheine unters Volk gebracht werden. Lange musste er nicht nach Freiwilligen suchen, das „Eurovision Village“ am Wiener Rathausplatz ist eine ganze Woche lang die größte Partyzone Österreichs und es wurde fleißig getanzt.
Für Sarah Engels, die für Deutschland ins Rennen geht, war das hingegen keine Option, wie sie am türkisen Teppich lachte – zwar hat das Anziehen ihrer roten und fast schon oscarwürdigen Traumrobe nur 15 Minuten gedauert, aber Sitzen war unmöglich: „Ich musste mich ins Auto legen!“ Der australische Popstar Delta Goodrem, beim Defilee heftig bejubelt, zeigte sich im Gespräch mit der Kleinen Zeitung als fleißige Cosmó-Schülerin – perfekte Dancemoves inklusive!
Der ungekrönte König war jedoch der griechische Sänger Akylas, der hinter den favorisierten Finnen Linda Lampenius & Pete Parkkonen auf Platz 2 der Wettquoten liegt, vor dem Dänen Søren Torpegaard Lund, dem seine Musical-Ausbildung für die Vorbereitungen geholfen hat.
Ebenso gesichtet wurde das britische 1980er-Jahre-Urgestein Boy George, der im Duo mit der italienischen Sängerin Senhit für San Marino an den Start geht. Ob sie beim Finale am Samstag mit dabei sind, entscheidet schon das erste Halbfinale morgen. Auf der Bühne steht dort auch die belgische Sängerin Essyla, die zwar nicht unter den Favoriten ist, aber zumindest beim angekündigten Wettersturz für Dienstag die besten Voraussetzungen mitbringt, heißt ihr Lied doch: „Dancing on the Ice“.