„Die Jaklinger Frauenrunde ist mein Leben“, sagt Renate Pilz. Die 73-Jährige wurde kürzlich von Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung mit dem „Kärntner Lorbeer in Gold“ ausgezeichnet.

Renate Pilz
Renate Pilz © KK/Privat

Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich für den Lavanttaler und Kärntner Brauchtum. Seit 1982 ist Pilz aktives Mitglied der „Frauenrunde Jakling“ und übernahm seither immer wieder unterschiedliche Aufgaben. 17 Jahre lang leitete sie den Verein als Obfrau, aktuell ist sie Schriftführerin. Ihren Einstieg schildert sie so: „Ich habe damals in Jakling gelebt und dort als Werklehrerin unterrichtet. Durch eine Kollegin, die Gründungsmitglied war, kam ich zur Frauenrunde.“ Ihre berufliche Tätigkeit kam auch dem Verein sehr zugute. Derzeit zählt die Frauenrunde 32 Mitglieder. „Das ist sehr bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Jakling nur ein kleines Dörfchen ist. Schön ist es, dass sich auch junge Frauen dafür begeistern lassen – ohne die Jungen kann ein solcher Verein nicht fortbestehen“, sagt Pilz, die sich mit großem Engagement einbringt. Zudem ist sie Referentin im Kärntner Bildungswerk. Privat lebt Pilz mit ihrem Mann, mit dem sie seit 1984 verheiratet ist, in St. Andrä. „Mein Haus habe ich liebevoll außen wie innen gestaltet und es trägt meine Note. Von außen ist es nicht zu übersehen“, schmunzelt die zweifache Mutter.