Das österreichische Tabakmonopol hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1784 zurückreicht. Doch diese ist für die Branche kein Ruhekissen. Denn die heimischen Trafiken geraten immer mehr unter Druck, da unter anderem Anti-Raucher-Kampagnen und das Rauchverbot in der Gastronomie Wirkung zeigen. 2022 ist der Absatz von Zigaretten in Österreich, laut Monopolverwaltung, um 3,2 Prozent gesunken. Tabakwaren machen derzeit noch fast 89 Prozent des Umsatzes aus, doch das wird sich ändern. Denn der Europäischen Plan zur Krebsbekämpfung hat das Ziel, dass bis 2040 weniger als fünf Prozent der Bevölkerung rauchen. Derzeit greifen noch 25 Prozent zur Zigarette. In Österreich gibt es 1,6 Millionen Raucher, wobei 26 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen qualmen.