20 Prozent des 2022 in Österreich genutzten Stroms wurde aus fossiler Energie erzeugt, weitere zehn Prozent werden pro Jahr durchschnittlich importiert – verstärkt aus Kohlekraftwerken. Theoretisch ist Abhilfe in Sicht: Zusätzliche 27 Terawattstunden Strom aus Erneuerbaren bis 2030 – das vor Jahren von der Bundesregierung formulierte Ziel, um Strom zumindest bilanziell zur Gänze aus Erneuerbaren zu produzieren – wird immer unrealistischer.
Verbundvorstand Kaspar
"Strompreis wird sinken, aber nicht dramatisch und schnell"
Ziel der Bundesregierung, 27 Terawattstunden Strom zusätzlich aus erneuerbarer Energie zu produzieren, sei zu sportlich, sagt Verbundvorstand Achim Kaspar. Es sei "höchst an der Zeit für Beschleunigungsmaßnahmen". Der Verbund selbst arbeite in Österreich an 44 Windkraft- und PV-Projekten.
© (c) VYHNALEK.COM