Eine Schwerpunktaktion der Finanzpolizei im April am Bau hat zu zahlreichen Anzeigen geführt. Den betroffenen Firmen drohen Strafen von in Summe rund 600.000 Euro. Insgesamt seien 386 arbeitsrechtliche Verstöße festgestellt worden, davon mehr als 190 gegen das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz, 85 Verstöße gegen die Bestimmungen des Sozialversicherungsgesetzes (Schwarzarbeit) und 33 Übertretungen des Ausländerbeschäftigungsgesetzes, so die Finanzpolizei am Mittwoch. Insgesamt kontrollierten 340 Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten an 237 Einsatzorten 718 Betriebe im Bau- und Baunebengewerbe.
Schwerpunktaktion auf Baustellen
Anzeigen und Strafen: Finanzpolizei filzte mehr als 700 Bauunternehmen
Schwerpunktaktion am Bau führte zu zahlreichen Anzeigen. Hauptsächlich Verstöße gegen Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz, Schwarzarbeit und Übertretungen des Ausländerbeschäftigungsgesetzes. Firmen drohen Strafen von rund 600.000 Euro.
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