Die Kelag verdiente 2021 so gut wie nie zuvor. 129 Millionen Euro beträgt das Konzernergebnis (nach Steuern). Von so einem Rekordgewinn können andere Energieversorger wie die Klagenfurter Stadtwerke allerdings nur träumen. Aktuell ist der Rechnungsabschluss der AG gerade im Finale. Entsprechend will Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole auch noch keine Zahlen nennen. Doch es gibt Gerüchte, dass das Ergebnis nicht allzu gut ausfallen wird. Auch die Dividende für die Eigentümerin, die Landeshauptstadt, soll wackeln. "So gut, wie der Kelag, die im Strombereich viel Eigenerzeugung hat, geht es uns nicht", räumt Smole ein. Der Energiemarkt sei derzeit so herausfordernd wie in seiner bisherigen Karriere noch nie. Vor allem Unternehmen, die wie die Stadtwerke aufgrund sehr geringer Eigenerzeugung überwiegend als Stromhändler fungieren, kommen unter Druck.