129 Millionen Euro stehen bei der Kelag 2021 als Konzernergebnis (nach Steuern) unterm Strich, um 19 Millionen Euro bzw. 17 Prozent mehr als 2020. Der Umsatz kletterte um 140 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro. Ausschlaggebend für diesen Rekordgewinn sind nach Aussagen des Kelag-Vorstandes allerdings nicht die im Dezember des Vorjahres angehobenen Preise für einen Teil der Endkunden, sondern andere Faktoren: Die überdurchschnittliche Wasserführung von 107 Prozent, die sich positiv in der Erzeugung niederschlug, außerdem der gegenüber dem ersten Pandemiejahr aufgrund der anspringenden Konjunktur gestiegene Absatz (Strom: 6,2 Prozent, Wärme: 12,1 Prozent).
Preissenkung gefordert
Rekordgewinn der Kelag löst nun Strompreis-Debatte aus
Die Kelag verdiente 2021 so gut wie nie zuvor, beklagt aber massive Aufwände durch explodierenden Großhandelspreis für Strom. Opposition fordert Strompreis-Senkung.
© Susanne Hassler