"Wir sind nicht mehr willkommen. Seitdem Lilihill Mehrheitseigentümer ist, wird es für uns immer schlechter", sagt Bernhard Nagele, der seit 1980 am Flughafen Klagenfurt seinen Flugsport ausübt. Ursprünglich war er bei den Fallschirmspringern, mittlerweile hat er zwei Ultraleichtflugzeuge, für die er im Glock-Hangar Stellplätze angemietet hat. Aktuell stellt sich für ihn die Frage, ob er sich künftig das Fliegen überhaupt noch leisten kann. Denn kürzlich wurde ihm mitgeteilt, dass die Start- und Landegebühren inklusive Hangarierung von bisher 25,18 auf 44,42 Euro angehoben werden. Auch die Betriebszeiten seien für Privatflieger stark eingeschränkt gewesen. "Allein eine Viertelstunde Überschreitung hätte 250 Euro gekostet", sagt Nagele.