Eine Frontalkollision zwischen einem Linienbus und einem Pkw auf der Loferer Straße (B 178) in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) hat Donnerstagnachmittag neun Verletzte gefordert. Fünf Personen wurden schwer verletzt. Vier Insassen erlitten leichte Verletzungen - darunter drei Kinder im Alter zwischen ein und neun Jahren, die sich im Auto befanden, teilte die Polizei mit. Die zwei Lenker sowie zwei Mitfahrer des Busses blieben hingegen unverletzt.
Am frühen Abend war seitens der Exekutive noch von insgesamt elf Verletzten und darunter drei Schwerverletzten die Rede gewesen. Im Pkw wurde neben den Kindern noch eine 40-jährige kanadische Beifahrerin verletzt - diese trug eine schwere Verletzung davon. Im Bus wurden vier Insassen schwer verletzt, eine erlitt eine leichte Blessur.
Indes war auch der Unfallhergang geklärt: Der 44-jährige deutsche Pkw-Lenker kollidierte laut eigenen Angaben aufgrund einer Unachtsamkeit zunächst mit der Gehsteigkante. Beim Gegenlenken geriet er auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem entgegenkommenden Linienbus eines 26-jährigen Ungarn zusammen.
Kurz Feuer gefangen, Straße zwei Stunden lang gesperrt
Angaben der Exekutive zufolge hatte der Bus nach dem Zusammenprall auch kurz Feuer gefangen. Der Brand konnte aber rasch gelöscht werden. Die Loferer Straße war zunächst in dem betroffenen Streckenabschnitt gesperrt und konnte nach rund zwei Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Der Unfall, der sich gegen 16 Uhr ereignet hatte, hatte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Folge: So waren unter anderem neun Polizeistreifen, 35 Feuerwehrleute, 23 Rotes Kreuz-Mitarbeiter und drei Notarzthubschrauber an Ort und Stelle.