Mit Strategien ist das so eine Sache: Sie können relativ schnell Altpapier werden. Die letzte OMV-Strategie ist dafür ein gutes Beispiel. Vor vier Jahren war sie taufrisch, die Frage nach Klimazielen sorgte da noch für Irritationen. Damals war viel von Russland die Rede, aber ganz anders als heute. Schon im Vorjahr wollte der Ex-Chef Rainer Seele dem Konzern eine neue Strategie verpassen. Das hat jetzt der neu formierte Vorstand unter Alfred Stern gemacht. Es ist ein sehr klarer, extrem detaillierter Fahrplan vor allem für die nächsten Etappenziele geworden, wie die OMV die schrittweise Abkehr von Öl und Gas schaffen kann. Ob es beim Langfristziel bleibt, erst 2050 völlig aus dem fossilen Business auszusteigen, das werden künftige Strategien weisen.
Die neue Strategie im Detail
Gewinne aus Öl und Gas sollen die OMV bis 2050 grün machen
Die neue OMV-Strategie sieht erst in fast 30 Jahren den völligen Ausstieg aus Öl und Gas vor. Aber der Konzern gibt sich einen sehr detaillierten Fahrplan für den radikalen Umbau.
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