Von Steuern bis PensionenDiese 22 Neuerungen erwarten uns 2022

Steuern, Tarife, Abgaben, Förderungen, Pensionen & Co.: Das neue Jahr 2022 hält wichtige Neuerungen, Entlastungen, aber auch Belastungen für Konsumenten bereit. Ein Überblick.

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Symbolbild © (c) imago images/Alexander Limbach (Alexander Limbach via www.imago-images.de)
 

1. Hacklerregelung. Das Aus für die abschlagsfreie Frühpension nach 45 Versicherungsjahren und mit 62 Lebensjahren sorgte bis zuletzt für Kritik, ist aber unumstößlich. Die sogenannte Hacklerregelung endet mit 31. Dezember 2021. Zwar kann man mit 62 weiterhin in Pension gehen, muss aber wieder 4,2 Prozent an Abschlägen hinnehmen. Das bestätigte jüngst auch der Verfassungsgerichtshof.

Kommentare (10)
migelum
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Ein Tipp betr. Kirchenbeitrag ...

Habe im Vorjahr € 400, das ist der maximale steuerschonende Betrag, erst am 31.12.2020 eingezahlt. Anders als beim Finanzamt üblich, zählt bei der KB-Stelle nicht das EZ-Datum, sondern das des Eintreffens auf deren Konto (also erst 2021), wodurch ich um meine Steuerersparnis für 2020 umfiel, immerhin ca. € 170. Eigentlich ein Rückschritt bzw. Missstand, der erst jetzt, da die Behörde die geleisteten Beträge direkt meldet, so passieren kann. Zuvor hat man die geleisteten Beiträge im ANV-Formular eingetragen und entsprechend belegt.

migs
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.

Warum haben Sie gegen den Bescheid keine Beschwerde beim FA gemacht ? - Für die AV-Berechnung ist ja eh das Einnahmen-Ausgaben Prinzip relevant und nicht die buchhalterische Wertstellung beim Zahlungsempfänger...

migelum
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Herzlichen Dank für den Hinweis,

ist mir neu, man lernt nie aus!
Bin offenbar zu sehr in den Deadline-Bestimmungen der Bausparkassen verhaftet, wo man für das laufende zuende gehende Jahr spätestens am 31.12. ("am 32. Dezember ist es zu spät ...") den EZ-Beleg gestempelt haben muss, um fürs alte Jahr die BS-Prämie zu lukrieren.
Ähnlich verhält es sich doch auch bei den Topfsonderausgaben, die - auch wenn diese für 2021 nicht mehr geltend gemacht werden können - unbedingt noch im alten Jahr geleistet werden mussten.
Werde mich schlau machen - könnte ja auch sein, dass Ihr Vorschlag nicht für mich einfachen Rentner, sondern für das Steuerwesen im Firmenbereich zutrifft.
Grundsätzlich gilt aber m. W. eine Frist von 5 Jahren, hoffentlich auch für eine solche Beschwerde! Jedenfalls nochmals danke!

pescador
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Welchen Sinn

soll die Überweisung am 31.12. haben bzw. welchen Nutzen ziehen Sie daraus?

migelum
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D ´accord, jeder frühere Erlag ist jedenfalls sinnvoll,

um solche Termintroubles zu vermeiden!
Mir geht´s aber eher ums Prinzip: Mit der o. a Deadline etwa bei den Bausparkassen oder auch der Finanz weiß man immer, wie man dran ist.
Wenn man das so nicht will, dann wäre es doch recht und billig, bei Terminverzug (erst recht, wenn man ohnehin noch im alten Jahr bezahlt hat), toleranter zu sein - bei beiden Institutionen (KB und Finanzamt).
So lange man selbst versteuerte und belegte, war das kein Problem, jetzt, wo sie alles selbst durchführen, tritt eine Verschlechterung ein. Das ist kurios und "überabeitenswert".

migelum
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Zu ergänzen wäre noch, dass die KB-Stelle

nach dem Jahresultimo alle Zeit der Welt hat (fast 2 Monate), die Valuta der (rechtzeitigen) Leistungen (wie etwa auch bei Bauspareinzahlungen usuell) entsprechend zuzuordnen, da sie deren Bekanntgabe ans Finanzamt nicht vor Ende Februar durchführt - was ja auch der Grund dafür ist, dass man auf Arbeitnehmerveranlagungen jedenfalls bis Anfang März warten muss, auch wenn das Finanzamt schon geraume Zeit davor alle anderen benötigten Unterlagen (z. B. Jahreslohnzettel) längst evident gehabt hat. Der Hund liegt da also nicht bei der Finanz, sondern bei der (in meinem Fall katholischen) KB-Behörde begraben.

SoundofThunder
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🤔

Am Ende bleibt ein dickes Minus.

GustavoGans
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Richtig

2022 wird so einiges teurer.
In unserer Firma das Mittagessen um 20%.
Aber auch die Kunden triff es. Das Billigsortiment wird ebenfalls um ca. 20% teurer. Teure Sachen um ca. 10%. Man fragt sich, wer sich im nächsten Jahr noch Konsumgüter leisten können wird.

wsattler
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Super

Wenn man alle KFZ und Klimaschutz bezogenen Zusatzerhöhungen gegen rechnet bleibt für den Bürger nichts von der Steuerreform übrig! Das bleibt von der Kurz Ära.

prosens
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Spritpreise

Also kostet der Sprit bald gleich viel wie in Deutschland, nur das man in Österreich auch noch ca. das 10-fache an Motorbezogener Versicherungssteuer zahlen darf. Das wird den Klimawandel bestimmt stoppen :)