KollektivvertragIm Handel steigen die Gehälter im Schnitt um 2,8 Prozent

Die vierte Verhandlungsrunde brachte eine Einigung auf einen neuen Handels-KV. Einstiegsgehalt steigt um 3,45 Prozent auf 1800 Euro, die generelle Erhöhung ab 1. Jänner beträgt 2,55 Prozent. Im Schnitt macht das Plus 2,8 Prozent aus.

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Rainer Trefelik und Anita Palkovich © APA/GEORG HOCHMUTH
 

In der vierten Verhandlungsrunde haben sich die Sozialpartner auf einen KV-Abschluss geeinigt. Anita Palkovich von der Gewerkschaft der Privatangestellten und Rainer Trefelik, Handelsobmann in der Wirtschaftskammer, präsentierten am frühen Nachmittag das Ergebnis. Das Einstiegsgehalt für Verkäuferinnen, Verkäufer und Berufseinsteiger steigt mit 1. Jänner 2022 von derzeit 1740 auf 1800 Euro, das entspricht einem Plus von 3,45 Prozent. Diese Erhöhung bekommen rund ein Drittel der etwa 430.000 Angestellten und Lehrlinge. Die anderen zwei Drittel der Beschäftigten im Handel erhalten ein Lohnplus von 2,55 Prozent, der durchschnittliche Zuwachs betrage 2,82 Prozent, so Palkovich. Die Lehrlingseinkommen steigen im Schnitt ebenfalls um 2,8 Prozent.

Kommentare (1)
Heinz-55
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0
Lesenswert?

Unterschied!

Dass der handel und andere Berufsgruppen mehr gehalt bekommen finde ich ok da wir ja erwarten müssen dass wir 2022 eine hohe infalationsrate haben werden.
Dass jedoch die pensionisten weit unter der inflationsrate eine Erhöhung von nur 1.8% bekommen finde ich nicht ok. Da spartdie Regierung wieder einmal bei den Pensionen. Echt schäbig!