Risikokosten gesunken Steiermärkische Sparkasse legte im ersten Halbjahr kräftig zu

Steiermärkische Sparkasse hat im ersten Halbjahr 2021 das Betriebsergebnis und die Bilanzsumme gesteigert. Die Risikovorsorgen sind gesunken. Optimistischer Ausblick auf das Gesamtjahr.

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© Steiermärkische Sparkasse
 

Die Steiermärkische Sparkasse konnte im ersten Halbjahr 2021 in allen wesentlichen Bereichen deutlich zulegen. Das Periodenergebnis nach Steuern lag im ersten Halbjahr 2021 bei 105,7 Millionen Euro - und lag damit um 124,7 Prozent über dem Wert des - stark von der Pandemie und den Lockdowns geprägten - ersten Halbjahres 2020 (47 Millionen Euro). Die Betriebserträge konnten insgesamt um 14,4 Prozent  von 235,8 Millionen Euro auf 269,8 Millionen Euro gesteigert
werden. "Der Provisionsüberschuss hat sich mit einem Anstieg um 12,9 Prozent (plus 9,2 Millionen Euro) auf 80,8 Millionen Euro sehr erfreulich entwickelt", teilt die Steiermärkische am Dienstag mit. Die Bilanzsumme wurde von 17,8 auf 18,9 Milliarden Euro gesteigert. Alle Töchter hätten wie der Konzern Gewinne erwirtschaftet, wie die steirische Regionalbank am Dienstag mitteilte. Aufgrund der Wachstumsprognosen dürfte auch das Gesamtergebnis 2021 über Plan liegen.

Die größten Einflussfaktoren auf das Ergebnis waren die stark gesunkenen Risikovorsorgen sowie die wieder gestiegenen Ergebnisbeiträge der Tochterbanken. Zuwächse wurden auch im Wertpapierbereich (plus 3,5 Millionen Euro) lukriert. Die Kundenkredite sind um 488 Millionen Euro auf 13,2 Milliarden Euro gewachsen - eine Steigerung von rund 3,8 Prozent im ersten Halbjahr 2021. Der Trend zum Eigenheim ist laut Sparkasse weiterhin ungebrochen: Insgesamt wurden 385 Millionen  Euro an Privatkrediten vergeben.

Das Eigenkapital konnte die Steiermärkische Sparkasse von 1,8 auf 1,99 Milliarden Euro steigern, nach eigenen Angaben deutlich über der gesetzlichen Forderung.

"Deutlich über Plan"

Auch der Ausblick auf das Gesamtjahr ist von Zuversicht geprägt. „Aus heutiger Sicht erwarte ich mir für das Jahr 2021 insgesamt ein deutlich über Plan liegendes, sehr zufriedenstellendes Jahresergebnis", so Vorstandschef Gerhard Fabisch in einer Aussendung. Ein wichtiger Schwerpunkt liege weiterhin "auf dem Wertpapiergeschäft und
hier insbesondere im Private Banking". Auch die "deutlich verbesserten Wachstumsprognosen lassen auch die Steiermärkische Sparkasse positiv in die Zukunft blicken", so Fabisch.

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