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Zu teuer, zu aufwendig Das schleichende Ende des Sparbuchs

Die Bawag P.S.K. bietet zum Ärger von Kunden keine klassischen Papier-Sparbücher mehr an. Andere Banken haben sie noch im Programm, versuchen aber, die Kunden als Alternative von der Sparkarte zu überzeugen, deren Handhabung für die Banken günstiger ist. Banken werden in der aktuellen Coronakrise außerdem mit Spareinlagen quasi überschwemmt.

Das klassische Sparbuch hat ein Ablaufdatum © PhotoSG - stock.adobe.com
 

Das gute alte Sparbuch in Papierform hat wohl ein Ablaufdatum. Dass man allerdings nicht einmal mehr die Möglichkeit hat, eines zu eröffnen, hat eine Kundin der Bawag P.S.K. jetzt in Erstaunen versetzt. Sie wollte ihr abgelaufenes Kapitalsparbuch auflösen, und das Geld auf ein "normales" Sparbuch einzahlen. Die Auskunft am Schalter: Es gibt nur noch die Sparkarte, Sparbücher in Papierform können bei uns nicht mehr eröffnet werden.

Kommentare (27)
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JoeS
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Enteignung der Sparer

Die Enteignung der Sparer ist eine "Meisterleistung" der Europäischen Zentralbank. Man zwingt die Bankkunden in Wert-Papiere, die allerdings auch Risiko-Papiere sein können. Viele Bankkunden wird es eines Tages wahrscheinlich hart treffen.

ilselampl
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Ich vermisse

den Aufschrei, der sonst bei der Nennung des Namens " KURZ " , so ausbricht.........

ritus
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Hamma wohl einen ausgeprägten Beißreflex...

...werte FrauLampl. Lesen Sie manchmal auch die Artikel, die Sie mit Ihrem Kurz-Fan-Aufschrei kommentieren?
Muss jetzt kurz überlegen, was an dem Artikel Kurz-kritisch sein könnte. Aahhh jetzt hab ich´s: Vlt steckt er ja hinter dem Sparbuch-und Bargeld-Abschaff-Komplott, ja klar. Weil er kein Sparbuch braucht und seine Oma auch nicht.
Und jetzt alle im chor: "Kurz muss mal....
...kurz weg!

lieschenmueller
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Fan-Girl-Seite von Kurz

ist wo anders.

Da müssen Sie sich verschaut haben, werte Ilse :-)

ilselampl
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Ich wollte

nur darauf aufmerksam machen " wo die Musi spült "
und zugleich bemerkt - manche werden es nie verstehen................

Ifrogmi
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wie das vieh zum schlachter trottet, so ...

... nehmen es alle hin, dass mit aktien, fonds und co das risiko der konzerne auf uns ausgelagert wird. nichts anderes als der nächste grosse schmäh zum melken der braven arbeitnehmer, nach den verschwundenen zinsen. die sind ja letztlich laut wirtschaftsfachleuten nur steuern die dem staat nicht als steuern angelastet werden können, aber dem volk immenses vermögen entziehen.
bin schon auf die nächste frechheit gespannt.

pescador
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@Ifrogmi

Ich würde es sehr begrüßen, wenn man schon in der Schule Finanzbildung mit einbezieht. Und es wäre auch gut, wenn man sich als Erwachsener ein bisschen mit der Materie befasst und sich um seine Finanzen kümmert.
Dann würde es weniger unqualifizierte Kommentare wie den Ihren geben.

Ifrogmi
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@pescador:

im jahr 2019 lag die Zinsersparnis für Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen in Deutschland bei 58 Milliarden Euro, dank niedrigzinsen.
für die jahre 2010 bis einschließlich 2019 kamen die privaten sparer durch die niedrigzinsen auf Netto-Zinseinbußen in höhe von 358 Milliarden Euro.
also: aus der tasche der kleinen genommen und damit den staat indirekt subventioniert.
was daran habe ich nicht verstanden?
sie sind sicher ein unternehmer, der auf durch mich und andere gesponserte niedrige kreditzinsen angewiesen ist.

lieschenmueller
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Finanzbildung

Fürs Auto Leasing, für den Rest Kredit, - also anstelle des Sparbuchs - was würde man mich in der Schule diesbezüglich lehren?

Nicht alles sofort haben zu wollen?

Und Leute, die mit verschiedensten Formen jonglieren können, in diese Situation kommen junge Menschen rein aufgrund ihres Arbeitseinkommens abzüglich Miete etc. eh kaum mehr.

Was man mit Erbe usw. tut ist eine andere Sache. Aber da ist man meist 50plus.

Es stört mich nur, dass man als der totale Hinterwäldler gilt, greift man nicht auf die Produkte der Banken zu. Wo man das Gesamte, das der Berater einem erzählt, als Otto-Normalverbraucher schwer versteht. Und sich dafür nicht schämen braucht, weil sehr komplex*.

*Ohja, darum das Fach :-)

pescador
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@lieschenmueller

Ich wollte mit meinem Kommentar niemand persönlich angreifen. Falls es so angekommen ist, möchte ich mich dafür entschuldigen.

lieschenmueller
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Nein, pescador, um Gottes Willen, nicht Sie :-)

Ich tät aber gerne wissen, welcher Teil der Österreicher könnte das so tun, wie es Ihnen als Ideal vorschwebt?

Welche Schicht, welche Voraussetzungen?

Der, der für das Geld arbeiten geht oder jene, die ein größeres Vermögen eigen haben, woher auch immer?

SoundofThunder
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🤔

Durch die Negativzinsen der EZB verdienen die Banken an Einlagen nichts mehr. Bearbeitung und Verwaltung der Spareinlagen rechnen sich trotz steigender Gebühren auch nicht mehr. Am besten ist es wenn jeder sein Konto überzieht,da verdient die Bank wieder.

pescador
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Sparbuch?

Wer heute sein Kapital in ein Sparbuch legt, muss der Feind seines eigenen Geldes sein. Die Inflation frisst das Geld in wenigen Jahren auf.

lieschenmueller
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Vielleicht, wenn Sie ein Haus haben, sich für dieses etwas Neues anschaffen wollen

an Zubehör oder Einrichtung, und Geld haben wollen dazu, das nicht gebunden ist zeitlich. Wir sparen auch auf diese Weise immer für ein Auto.

Bei Aktien hat man auch ein auf und ab. Momentan sind sie sehr rentabel, das ja.

Fonds sind auch nichts mehr, das ich nochmal bräuchte. Lange nicht mehr so ertragreich wie in der Vergangenheit, Einlagensicherung keine.

Statt auf dem Sparbuch könnte man es auch auf dem Konto haben, weil zinsenmäßig dort wie da mau. Aber ich habe ein Sparbuch lieber wo verwahrt. Auch dieses ist zumindest ein "Körbergeld" für die armen Banken das ihr Minus durch diese Sparform klitzeklein mildert.

Und bei der momentanen Weltlage hätte ich in "nur" Aktien kein Vertrauen. Ebenso nicht in Fonds. Wo das Geld jahrelang gebunden ist.

pescador
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@lieschenmueller

Ich meine in meinem Beitrag nicht kurzfristige Reserven oder Geld für demnächst geplante Ausgaben. Ich meine Kapital das veranlagt werden soll und Ertrag bringen soll.

SoundofThunder
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🤔

Für Kleinanleger wie es wir wahrscheinlich alle sind fällt so oder so nicht viel ab. Kann mich noch erinnern als damals Facebook an die Börse ging. Da wollte ich einen Tausender riskieren,habe aber auf meinen Berater (Bank) gehört. War ein Fehler wie es sich später herauskristallisiert hat.In Laufe der Jahre ist die Aktie um 700%!! gestiegen. Was soll‘s ! Hättiwari. Hinterher ist man g‘scheiter(t).😉

Balrog206
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Für

Mich zb einen Otto Normalo würde ich nur einen Teil in sehr breit gestreute Fonds investieren ! Wer mit Aktien was macht sollte auf das Geld auch verzichten können und eine kleine Spieler Mentalität besitzen !

lieschenmueller
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Ja, lieber pescador, aber diese "kurzfristigen Reserven" braucht man,

wenn man sich Dinge selber finanzieren will und nicht jahrelang - einen momentan zwar extrem günstigen - Kredit abstottern. Oder Leasing.

Und die Antwort auf die Frage sollte es sein, wozu man noch ein Sparbuch hat.

Man kommt auf die Bank - ab und zu möchte man persönlich was von den Angestellten (da fühle ich mich meist fast wie ein Eindringling), der schaut auf den Monitor, O-Ton "ich sehe, Sie haben Betrag XY auf dem Sparbuch, wollen Sie nicht Produkt so und so?" - nein, will ich nicht! Eben aus den im vorigen Posting angeführten Gründen.

pescador
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nein, will ich nicht! Eben aus den im vorigen Posting angeführten Gründen.

Das ist ihr gutes Recht.

lieschenmueller
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pescador, nicht böse sein, aber mir kommt es so vor, Sie glauben,

wir sind alles so Wohlhabende, die sich erlauben können, Geld für sich arbeiten zu lassen.

Der Verweis, wieviel Sparguthaben die Österreicher insgesamt haben, erweckt einen Eindruck, als seien wir die "Reichbergers".

Aber dieses Geld haben wir alle nicht total gedankenlos dorthin gelegt, sondern schon den Zweck im Hinterkopf.

Ich möchte heutzutage auch kein Bankangestellter sein. Produkte an den Mann oder die Frau bringen kommt mir als deren Hauptaufgabe vor, und da ist wohl auch viel Druck dahinter, wer da erfolgreicher ist.

SoundofThunder
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🤔

Oder Bitcoins.Risiko halt.

lieschenmueller
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Bitcoins

Darüber lese ich immer, habe aber keine Ahnung davon.

Bin alt und bleibe bei den mir vertrauten Sachen.

Mich tät interessieren, was tun die Leute, wenn sie z.B. einen neuen Zaun etc. bräuchten? Und nicht lachen über das Beispiel, der kann so viel kosten wie ein Mercedes.

Sich einen Kredit aufnehmen?

pescador
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@soundofThunder

Wäre mir ein zu hohes Risiko.

SoundofThunder
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🤔

Mir auch. Aber was man so mitkriegt sind Aktien eigentlich schon riskanter. Und die Kryptowährungen schießen zur Zeit wie die Schwammerln aus dem Boden. Irgendwann platzt die Blase. Und wer hat schon die Zeit sich täglich damit zu beschäftigen?

pescador
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An die Rotstrichler

Bitte um ein vernünftiges Argument, weshalb man Kapital am Sparbuch veranlagen soll. Danke!

ilselampl
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weil man vielleicht

die notwendigen Anschaffungen nicht aus der Portokasse begleichen kann ?

 
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