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Wie geht's jetzt weiter?Stärkste Teuerung seit 2012: Das Inflationsgespenst lässt grüßen

Getrieben von stark gestiegenen Energie-, Öl- und Spritpreisen kletterte die Inflation in Österreich im Mai auf 2,8 Prozent. Mehr als eine Momentaufnahme? Darüber scheiden sich die Geister.

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© (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
 

Das Inflationsgespenst geht um – und heizt auch die Sorgen der Bevölkerung an. Laut einer aktuellen market-Umfrage im Auftrag von „Trend“ gehen 83 Prozent der Österreicher „auf jeden Fall“ (37 Prozent) oder „eher schon“ (46 Prozent) davon aus, dass die Inflation stärker ausfallen wird als in den vergangenen Jahren. Insbesondere in den Bereichen Wohnen, Sprit und Lebensmittel werden Verteuerungen erwartet. Die aktuelle Schnellschätzung der Statistik Austria scheint diese Befürchtungen zu stützen. Im Mai hat die Teuerungsrate demnach auf 2,8 Prozent zugelegt, das ist der höchste Stand seit Jänner 2012. Die Experten liefern aber auch eine statistische Begründung mit: So sei der Anstieg der Verbraucherpreise hauptsächlich „auf die ungewöhnlich niedrigen Preise für Treibstoffe und Energie im Mai 2020“ zurückzuführen. „Da sich diese mittlerweile wieder erholt haben, entfällt die vormals preisdämpfende Wirkung“, erklärt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

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