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Designierter Wifo-Chef Felbermayr"Entladung unerfüllter Konsumwünsche wird nach der Krise Preise treiben"

Ökonom Gabriel Felbermayr zieht es im Herbst nach Wien zurück. Der künftige Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts plädiert für einen Kassasturz nach Corona. Für den Neustart sei gut, wenn der Staat Ungerechtigkeiten finanziell ausgleiche.

Ökonom Gabriel Felbermayr
Ökonom Gabriel Felbermayr © APA
 

Anlässlich Ihrer Kür zum künftigen Wifo-Chef haben Sie anklingen lassen, auch aus privaten Gründen nach Wien gehen zu wollen. Fehlt Ihnen Österreich?
GABRIEL FELBERMAYR: Das Institut in Kiel ist super, da ist nichts, das mich wegtreibt. Aber seitdem die Corona-Krise herrscht, ist es sehr schwierig, den Kontakt nach Österreich zu halten. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben gemerkt, dass es so etwas wie Heimweh gibt. Sonst konnte immer ins Auto oder ins Flugzeug springen und von allen Ecken der Welt nach Hause kommen. Ich habe hier in Deutschland zudem weder das aktive noch passive Wahlrecht, und ich freue mich, wenn ich im politischen Betrieb in Österreich in einer beratenden Rolle mithelfen kann, gerade in der Krise. Es ist ja nicht so, dass in Österreich alles wunderbar laufen würde.

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melahide
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Unerfüllte

Konsumwünsche. Was kann denn das jetzt noch sein? Die Leute werden vermutlich r3isen wie die Wahnsinnigen. Das zu Hause dürfte ja rundum ausgestattet sein. Und der Rest? Vermutlich fragen die Menschen nach billiger Ramsch-Ware. Also schnell alles nach China auslagern...