Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Appelle aus der Branche"Stehen mit Rücken zur Wand": Handel will rasch aufsperren

Vertreter des Handels fordern eine rasche Öffnung der Geschäfte und gleichzeitig Kompensationen, sollte sich der Lockdown weiter ziehen. Die Betriebe bräuchten dingend diese Perspektive.

© (c) AFP (ODD ANDERSEN)
 

"Wir können und wollen aufsperren - und dies sollte rasch passieren, denn viele Handelsunternehmerinnen und -unternehmer stehen bereits mit dem Rücken zur Wand", so der Obmann der Bundessparte Handel, Rainer Trefelik, am Donnerstag in einer Aussendung. Die Betriebe bräuchten dingend diese Perspektive.

Die Sicherheit für eine Öffnung sei dabei gegeben: "Unsere Betriebe haben bereits unter Beweis gestellt, dass sie unter Einhaltung aller vorgegebenen Maßnahmen sicheres Einkaufen ermöglichen können", so der Obmann. Zudem sollte auch für die Gastronomie, die vor allem in großen Einkaufsstraßen und Innenstadtlagen in enger Verbindung zum Handel steht, "zumindest für die Tagesgastronomie" möglichst bald eine Möglichkeit gefunden werden, dass diese wieder öffnen kann.

Sollte der Lockdown weiter verlängert werden, fordert der Handelsobmann Kompensationen für die betroffenen Betriebe - egal ob mittelbar oder unmittelbar betroffen. "Auch für die mittelbar betroffenen Zulieferer warten wir noch dringend auf Umsatzersatz für das durch den Lockdown weggebrochene Geschäft. Dafür braucht es noch die entsprechende dringend notwendige Richtlinie", sagte Trefelik.

Handelsverband startete Petition

Nun beginne die Insolvenz-Lawine zu rollen, warnt der Handelsverband. "Unzählige Betriebe stehen vor dem Ende ihrer wirtschaftlichen Existenz, Hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr", sagte der Chef der Interessenvertretung, Rainer Will. Der Verband hat daher auf www.arbeitsplaetzeretten.at eine Online-Petition gestartet, auf der bis dato rund 600 Personen unterschrieben haben.

Gefordert wird unter anderem ein ehestmögliches Ende des Corona-Lockdowns. Die Hilfen für Unternehmen sollten von 800.000 Euro bzw. drei Millionen Euro auf zumindest fünf Millionen Euro erweitert werden. "Nur so können wir Arbeitsplätze, das Einkommen der Mitarbeiter und das Überleben der Unternehmen sichern", heißt es auf der Website zur Petition.

Kommentare (6)
Kommentieren
Nixalsverdruss
6
5
Lesenswert?

AMPELREGELUNG

Wir wissen ja, dass es immer nach einem Lockdown zu einem großen Ansturm kommt. Das könnte vermieden werden:
Wenn die Anzahl der Kunden beschränkt wird - so wie momentan beim Fleischer, beim Bäcker, etc. und die Abstände eingehalten werden, dann KANN und MUSS es funktionieren.

Und bitte: Schützt unsere Älteren! IMPFEN IMPFEN IMPFEN IMPFEN IMPFEN

ronin1234
20
19
Lesenswert?

Reaktion

Überall in Europa wird über Verschärfungen nachgedacht oder sind schon in Kraft und unsere wollen ein Ende. .Jeder Bereich sagt bei uns enstehen keine Cluster. Ich kann dieses Gejammere schon nicht mehr hören. Bin selbst betroffen und jammern hilft nichts. Da müssen wir eben durch!

Nixalsverdruss
3
6
Lesenswert?

Wo haben Sie sich angesteckt?

Innerfamiliär oder beim Einkaufen?

ronin1234
0
3
Lesenswert?

Reaktion

Ich habe kein Covid

herwag
7
16
Lesenswert?

!!!

aus allen bereichen wird zugesichert die bestimmungen (maske, abstand....) einzuhalten jedoch nur bis zur öffnung - dann ist jedem alles wurscht wird eh nicht kontrolliert und gestraft ! bei nichteinhaltung einfach einzelne betriebe amtlich schliessen

ronin1234
10
11
Lesenswert?

Reaktion

Man hat es nach dem ersten Lockdown gesehen. Nach 2 bis 3 Wochen hat sich fast kein Unternehmer an die Regeln gehalten,vor allem in der Gastronomie war es besonders schlimm. Nichts anders wird es beim neuerliçhen Lockdownende sein. Reden und zusagen kann man viel wenn man etwas möchte!