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Kika/Leiner-Chef Gütebier"Wann hat die Familie Zeit, Möbel einzukaufen? Am Sonntag!"

Kika-Leiner-Chef Reinhold Gütebier plädiert für einen verkaufsoffenen Sonntag pro Quartal. Auch Konsumenten und Mitarbeiter wären dafür. Die Sanierung des Unternehmens sei auf Kurs. Zur Rabattschlacht sagt er: "Die Abstimmung findet an der Kasse statt."

Reinhold Gütebier, Vorstandschef von Kika/Leiner © Ballguide/Nadja Fuchs
 

Der Möbelhandel lockt permanent mit Rabatten. Man fragt sich, wie das geht.
Das ist nicht nur ein Thema der Möbelbranche, sondern des gesamten Handels. Wir sprechen über die Vermarktung der Rabatte die Kunden an. Wenn jemand behauptet, dass dies nicht nötig sei, schwimmt er gegen den Strom des Amazonas – und das bekommt niemandem gut.

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wintis_kleine
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Irgegendwann sollte der Wahn nach noch mehr Umsatz und noch mehr Gewinn ein Ende haben

In meine Jugend waren die Geschäfte von 8-12 und von 16-17 Uhr geöffnet. Samstags von 8-12. Das Brot vom Vortag wurde ganz normal auch am nächsten Tag verkauft. Weggeschmissene Lebensmittel waren eine Schande, keiner konnte/wollte sich das leisten.
Und dann gings los.
Arbeit durchgehend mittlerweile bis 19 Uhr oder gar 20 Uhr Abende von 07:00 in der Früh weg.
Samstag ist ein gnaz normaler Einkaufstag, Weihnachten und Sylvester werden auch immer länger offen gehalten
und nun auch noch der Sonntag?!?!?!
Glaubt wirklich jemand, dass damit der Umsatz/Gewinn größer wird, es gibt ja nur einen bestimmte Menge Geld und ob ich die von Montag bis Samstag Ausgabe oder von Montag bis Sonntag ist eigentlich wurscht.
Es ist eine Schande was hier passiert. Es gibt ja schon genügend Leute die kein "normales Wochenende" mehr haben, da muss nicht der Handel auch noch mitziehen.
Hoffentlich sind die Gewerkschaften hier stark genug, um für die dann tätigen Verkaufskräfte zumindest den 100%igen Zuschlag zu Gehalt einzufordern und einen Ersatzruhetag unter der Woche.
Ich jedenfalls werde diese Tage mit SICHERHEIT nicht zum Einkaufen nützen.

TrailandError
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Es ist an Zynismus nicht zu überbieten

Und dumm verkaufen will uns dieser Herr Obermanager auch noch! Empfehle Herrn Gütebier die Lektüre „weniger ist mehr“. Blöd nur das wir Österreicher noch selber denken können- so geht dieser Verblödungssprech bei uns nicht rein. Insgesamte Beurteilung: Nicht Genügend- setzen!!!!!

gpibins
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Tauschtag

Wenn die Kunden nur am Wochenende Zeit haben dann könnte man ja einen anderen Tag (Wochentag) dafür zusperren, wird ja so nicht eigekauft! Aber davon wird er ja auch nicht sein, könnte ja doch wer was einkaufen!!

erstdenkendannsprechen
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die gier is a schwein...

auch wenn sie sonntags ihre netze auswirft.

wenn familien nur am sonntag zeit haben, ihre möbel zu kaufen, dann hausen wohl alle unmöbliert...

Stony8762
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Wann haben die Familien das geringste Interesse, Möbel zu kaufen? 3x raten!

hansi01
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Am Sonntag arbeiten die Mitarbeiter freiwillig

Und wer nicht freiwillig arbeitet hat bei diesem Manager wenig Aussicht aufs nächste Jahr. Da beschäftigt man lieber neue Leute mit AMS Unterstützung.

Nixalsverdruss
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Benkö sei dank...

.... darf dieser alternde Geschäftsführer seine "Arbeit fürs Grobe" machen und den Weg für einen neuen ehrgeizigen Manager bereiten.
Dieser täte sich insofern leicht, als er nur sagen bräuchte: Erlaubt's es uns - oder wir müssen zusperren.
Was Benkö wieder egal sein könnte, denn er hat seine zig Millionen wieder eingesackt für das nächste Projekt.
Da darf er dann als Messias wieder auf Geld vom Staat hoffen - und die Immobilienblase wird wieder genährt.
Bekanntlich zahlen Verlustbetriebe kaum Steuern - so wäre es interessant, was unser Politikerfreund Benkö an Steuern pro Jahr bezahlt.
Ich glaube, da liege ich nicht viel dahinter.

Ifrogmi
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warum, herr gütebier ...

... können familien am samstag nicht einkaufen?

Hazel15
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Können familien am samstag nicht ....

Weil es viele ARBEITERFAMILIEN gibt!!! Da ist der Samtstag ein normaler arbeitstag, egal. ob Elektriker, Mechaniker , Maurer, Installateur, fast jeder arbeitet auch samstags um sich etwas zu schaffen!! Das sind die, die Wohnungen einrichten . ein Haus kaufen, bauen, renovieren. Unter der Woche in der Firma . samstags bei anderen Kollegen oder selbst am eigenen Haus usw., arbeiten. Da wäre jeder froh, wenn es sonntags die Möglichkeit gäbe, mit Frau oder Freundin in ein Einrichtungshaus sich umzusehen. Oder man geht zum heimischen Tischler, der auch sonntags "offen" hat. Das sind auch jene, die QUALITÄT und nicht den billigen mit prozenten herabgesetzten Ramsch kaufen. Da hat gerade eine junge Familie neben uns ein Haus gekauft, und renoviert es jetzt. Unter der Woche bis Mitternacht, den ganzen Samstag, wird nun bald neu eizurichten sein, da muß leider ein Arbeitstag am Samstag darann glauben, um sich um neue Möbel umzusehen, weil sonntags alles zu ist. Darum können Familien am Samstag nicht ....

erstdenkendannsprechen
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nur so am rande:

wenn sie am wochenende an ihrem eigenen haus arbeiten - dann ist es egal, ob sie ihre möbel am samstag kaufen und am sonntag am haus arbeiten oder am samstag am haus arbeiten und am sonntag ihre möbel holen.
hätten sie recht, dann hätte nie jemand möbel kaufen gehen können...

Schauplatz
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Sind Sie am Wochenende in Schattenwirtschaft (Pfusch) tätig?

Da kommen gleich 60 Arbeitsstunden in der Woche zustande.
Jeder kann mit Partnern auch zu den jetzt geltenden Öffnungszeiten in ein Möbelhaus gehen und sich umsehen.
Und zu ihrem Beispiel, die junge Familie kann ja einen Samstag für die Möbelsuche einplanen, auf den einen Tag wird es auch nicht ankommen.
Der Sonntag muss für gemeinsame Familienzeit frei bleiben, denn nichts ist so wertvoll wie gemeinsam verbrachte Zeit.. Geld ist bei weitem nicht alles.

Hazel15
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60 Arbeitsstunden

Ich bin nicht mehr tätig, ein Haus gebaut, schuldenfrei. Aber z.B. beim bau der City Arcaden Nie unter 250 Stunden im Monat. Dazu Samstag und Sonntags auf der Bühne mit Tanzmusik. Die Kranfahrer hatten 320 bis 350 Stunden im Monat!!! von teilweise 03:00 Uhr bis um 22;.00 ganz normal. 3500 bis 4000 Euro netto auch normal. In der Schweiz im Tunnelbau 12 Stunden Schichten Samstags wie Sonntags...
Was die gemeinsame Familienzeit betrifft, gerade bei uns arbeiten viele Frauen im Krankenhaus mit Sonntagsdienst, die Männer im Schichtbetrieb mit Sonntagsdienst. Wenn man sich dann einmal im Monat sonntags miteinander zeit hat, ist schon viel. So schaut unsere Arbeitswelt aus. Nur wir können uns jetzt in der Pension dafür gut gehn lassen, können uns fast alles leisten.

ARadkohl
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Schön, wenn sie nur dem Geld und dem Materiellen hinterher gerannt sind.

Nur von anderen auch das selbe abzuverlangen steht Ihnen nicht zu!

Hazel15
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ja ja die Bürolobby

Keine Ahnung von der Arbeitswelt. Bei uns gibt es noch die 60 Stunden Woche. Und keiner beschwerd sich. Nur das man Neider hat, wenn man sich so manches (OHNE SCHULDEN ZU MACHEN) leisten kann.

ARadkohl
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Ihr Gehaltszettel oder Ihr Pensionsbescheid

Stammt sicher auch von einem aus der Bürolobby. Ich würde mal sagen, nicht andere schlecht reden und das Brett vorm Kopf weggeben. Nicht nur sie zählen, auch die Arbeit der anderen! Soll heißen, nicht jemanden diskriminiern, weil er /sie einen Bürojob hat!

erstdenkendannsprechen
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ich weiß nicht, was ihren komplex verursacht hat.

und ich kenne viele menschen, die mehr als 40 stunden arbeiten - zähle selber dazu. neid kommt mir da aber selten unter. ihre überbetonung und der mehrfache nicht zu übersehende hinweis darauf, wie "tüchtig" sie sind oder waren, legt aber nahe, dass sie unter problemen leiden.
aber warum sollte ich die lage für viele verschlechtern, indem ich für einen verkaufsoffenen sonntag bin? es geht nämlich auch so, so man ein bisschen organisationsgeschick hat und wenn man seine freizeit noch anders verbringen kann als mit einkaufen.
manche berufe müssen am sonntag arbeiten, damit infrastrukturen aufrechterhalten werden können (die werden aber dafür auch an diesen tagen besser bezahlt). grad im verkauf arbeiten aber viele familienmütter. oft teilzeit, oft alleinerziehend - angewiesen auf den job. ihre kinder haben samstags und sonntags schulfrei. was verbessert man also dadurch? nichts. aber für viele verschlechtern sich elementare dinge.
ah ja - die werden alle "freiwillig" arbeiten. und wer sich nie "frewiwillig" meldet, der wird dann halt einfach gegen freiwillige ersetzt. ganz toll.

RonaldMessics
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Die Meinung...

...der nachfolgenden Postingwriter ist völlig richtig. Nur wenige erkennen das Problem falsch. Nur ich würde mir auch diese menschliche Einstellung wie sie für die Angestellten beim KIKA/Leiner gelten auch für die leidenden Familien in den grauenhaften Lagern in Griechenland wünschen. Diese leiden mehr als jeder Einzelne der Sonntags zu arbeiten hat oder hätte. Gesegnete Weihnachten an alle Konsumchristen.

erstdenkendannsprechen
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und den menschen in den lagern in griechenland

geht es besser, wenn möbelhäuser am sonntag öffnen? oder wollen sie damit gar sagen, dass die möbelhäuser sonntags öffnen sollen, weil es den menschen in den lagern in griechenland schlecht geht? dass man schlechte entscheidungen treffen soll, weil es anderen noch schlechter geht.
das ist whataboutism wie er im buche steht - und in dem fall schäbig, weil sie zur argumentation die menschen in den griechischen flüchtlingslagern verwenden, dich nichts von einem verkaufsoffenen sonntag in möbelhäusern haben (aber ein paar andere dafür).

miranda02
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Umsatzgeil!

Jeder Manager der von Mo bis Fr im gemütlichen Chef-Bürosessel sitzt hat leicht reden am Sonntag aufzusperren...soll er sich doch selbst ins Geschäft oder ins Lager stellen am Sonntag
Frechheit

Buero
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Wenn

das in Österreich kommt, ist das nicht mehr mein Österreich. Der Mensch braucht Ruhe und diese Sonntagsöffnung geht wieder zu Lasten der Frauen, die wiederum weniger gemeinsame Zeit für Erholung oder Partner oder Familie oder Beschäftigung mit den Kindern haben. Und wir alle wissen: Angebot erzeugt Nachfrage. Wer den Sonntag für geöffnete Geschäfte heranzieht, ist ein Gierschlund. Und dieser Herr ist ein Gieschlund. Er kann ja bequem daheim sein, wann immer er will. Arme Frauen, arme junge Tischler, arme Kaufsüchtige ....

Buero
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Ja,

sozial absolut unverträglich....

Hazel15
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Sozial absolut unverträglich

Aber sonntags ins Restaurant essen gehen, Freizeiteinrichtungen besuchen, auch sonntags fahren öffentliche Verkehrsmittel, sind Polizisten im einsatz, zig tausende müssen sonntags arbeiten, damit es sich Herr und Frau Österreicher am Sonntag gut gehn kann lassen. Da von sozial unverträglich zu schreiben, ist ein hohn. Viele währen froh überhaupt arbeiten zu können (dürfen)!!
Wenn man nur einmal den Besuch bei Möbelmessen am SONNTAG hernimmt, bestätigt es, das am #Sonntag die meisten dafür zeit haben. Auch bestätigen Umfragen, diesen Trend. Wenn es hier 50 60 Poster nicht wollen, der Bedarf ist trotzdem vorhanden.

erstdenkendannsprechen
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sie argumentieren so unüberlegt:

wenn es normal ist, am sonntag zu arbeiten, machen geschäfte am sonntag kein geschäft.
dann ist der sonntag wie ein werktag - und wo liegt dann der vorteil von einem verkaufsoffenen sonntag?
es gibt dinge, die sind am sonntag nötig (und werden meist besser bezahlt): infrastruktur, sicherheit, medizinische versorgung. und dann gibt dinge, die nicht nötig sind: verkaufsoffene sonntage
ja - es ist sozial unverträglich - vor allem für familien mit kindern. die kinder haben nämlich am samstag und sonntag keine schule. wer arbeitet noch mal vielfach im verkauf? richtig: mütter mit teilzeit-jobs. gratuliere dann, wenn sie alleinerziehend sind.

Nixalsverdruss
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ad Hazel15:

Ein sonderbares Posting! Entweder steht Benkö persönlich dahinter, sein Freund Lugner oder irgend ein Unternehmer, dem die Familien seiner Mitarbeiter egal sind....
Hier nur ein Auszug aus dem KV: Angestellte, die zu einer mehr als dreistündigen Dienstleistung auf Messen oder Ausstellungen am Dienstort herangezogen werden, erhalten eine Aufwandsentschädigung (Messegeld) pro Kalendertag in Höhe von 20,36 Euro.
Wissen Sie was 20,36 Euro brutto sind .... Das ist ein Hohn, wenn man bedenkt, welche Spannen gerade der Möbelhandel hat ...
Schämen Sie sich, solch einen Schwachsinn zu schreiben - und übrigens:
ich bin kein Gewerkschafter - aber solche Ungerechtigkeit schreit zum Himmel!

Hazel15
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Messegeld

Übrigens, das Messegeld ist mit dem Taggeld zu vergleichen das man pro Tag zusätzlich bekommt. Sollte man auswärts übernachten müssen gibt es nochextra Zulagen, je nach dem ob die Firma die Übernachtung und Frühstück bezahlt. Ansonsten wird selbstverständlich der Lohn plus Sonntags- oder Feiertagszulage bezahlt. Ein "normaler" Angestellter wird da sowieso nicht in frage kommen. um eine Ware. Produkt mit Fachwissen, zu präsentieren. Das Sie kein Gewerkschafter sind glaube ich Ihnen aufs Wort, denn dann hätten Sie Fachwissen .

Hazel15
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Schämen

Nein ich schäme mich nicht, das ich auf Messen meine Firma vertreten und unsere Produkte präsentieren durfte. Es wird keiner gezwungen, wir hatten immer genug freiwillige denen es spass machte. Was die Aufwandsentschädigung betrifft, ja ich weiß, was 20,36 Euro Brutto sind. Wenn ich die Stunden, die ich für meine Firma alle verrechnet hätte, die ich außerhalb der Normalarbeitszeit verrechnet hätte..... Ich habe es trotzdem und FREIWILLIG gemacht. Ich arbeite aber auch bei Vereinen sonntags freiwillig, opfere meine Freizeit unentgeldlich.

 
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