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Auto-SteuerBranche rechnet vor: "So trifft neue Nova Familien und Kleinbetriebe"

Auto-Importeure, WKO, Öamtc, Arbö rechnen mit neuer Autosteuer der Regierung ab und bringt Beispiele zu vielen Modellen – Ministerin Gewessler wehrt sich.

Neue Steuern machen Autos teurer
Neue Steuern machen Autos teurer © Wellnhofer Designs - stock.adobe.com
 

Es war der Tag der Abrechnung: Vizekanzler Werner Kogler und Ministerin Leonore Gewessler hatten ja ihre neue Normverbrauchsgabe (Nova) auf Autos mit Sätzen wie „Die Stinker werden teurer“ begleitet – bloß ist das laut Berechnungen der Autoimporteure, der Wirtschaftskammer, und der Autofahrerklubs ÖAMTC und Arbö nur die halbe Wahrheit.

Kommentare (22)
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Cveno
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Mehreinnahmen.

Gibt es eigentlich schon Vorschläge, was mit dem Geld gemacht wird; oder wird es einfach nur teurer?

lisigerti
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Mitsubishi

wird demnächst in Europa keine Neufahrzeuge mehr ausliefern!

melahide
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Jo

Und dann sind es immer die Familien und kleine Betriebe die Umweltmassnahmen treffen ...

lupinoklu
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Nur weiter so, wir sind mit voller Energie Richtung Abgrund

Ich erinnere nur an die vor einigen Jahren vom damaligen Finanzminister beschlossene Regeglung, dass KFZ über 200.000 oder waren es 250 tausend ATS nicht mehr als Firmenautos zugelassen werden. Folge: Einige hundert Arbeitsplätze gingen durch das Embargo von Mercedes bei einem Unterkärntner Betrieb verloren. Und das nur in Kärnten! Man kann Autoersatzteile auch bei anderen Firma außerhalb Österreichs kaufen.
Spätestens wenn die großen Autokonzerne die Lieferungen bei österreichischen Firmen stoppen oder auf ein Minimum reduzieren werden, werden unsere Ehrenwerten in der Regierung draufkommen, was sie angerichtet haben.
Und das Ganze unter dem Deckmäntelchen der Umwelt zu verkaufen, ist sowieso die größte Lüge der Republik.
Liebe Politiker: Versucht einfach mal die Schulden bzw. ehrliche Steuern bei den Gorßlonzernen wenigstens zum Teil einzutreiben! Aber dafür braucht man Hausverstand und ein Rückgrat!!!

stprei
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Luxustangente

Es ist vertretbar, dass man sagt, die steuerliche Begünstigung eines Fahrzeugs für Unternehmen hat eine Grenze und wer was besseres will, der soll dafür auch Steuer zahlen. Und Beträge in ATS sind nicht vor einigen Jahren sondern vor vielen vielen Jahren.

Zutreffenderweise heißt das auch "Angemessenheitsgrenze".

madermax
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40% Preiserhöhung durch Nova?

Ist das ein Tippfehler beim VW Crafter? Der Allrad kostet jetzt ab ca. 45.000 Euro. Ab 2024 kostet der dann über 62.000 Euro?

40% Preiserhöhung kann man doch mit keinem Umweltschutzgedanken mehr rechtfertigen? Die Autohersteller werden die unattraktiven Modelle einfach vom österreichischen Markt nehmen und die Sache ist für die gegessen…

stprei
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Preiserhöhung

Es ist keine Preiserhöhung sondern lediglich die Aufhebung einer Steuerbefreiung (Nova-Befreiung der "Fiskal-LKW), die für einzelne gegolten hat und damit nur die Gleichstellung mit dem allgemeinen Fahrzeugmarkt.

stprei
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Ziel

Ziel der Novelle ist es, die Verkehrswende zu befördern.

VW Crafter Doppelkabine Pritsche: 10,3 - 13,3l/100km Diesel, 271-348g/km CO2
Der neue Crafter hat sich da verbesser: 7,2-9,1 l/100km, 187-237g/km CO2.

Die Berechnung von Fahrzeugwirtschaft etc. blendet technischen Fortschritt aus und ist als das zu betrachten was es wirklich ist: Eiskaltes, hartes Lobbying einer Branche, die margenstarke Produkte (teure, starke, luxuriöse Autos) in möglichst großer Stückzahl verkaufen will.

Von 27 geleasten Elektrokleinwägen, die nie zum Service müssen verdienen sie nämlich nix.

Und Automagazine (auch von ÖAMTC zb) muss man sich mal durchlesen, da sind 150 PS schon "undynamisch" und nicht so ansprechend zu fahren....

scionescio
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@stprei: "Von 27 geleasten Elektrokleinwägen, die nie zum Service müssen ..."

Verbreitest du wieder den üblichen Schwachsinn? BEVs haben zB lebenslange Bremsscheiben? Echt jetzt?

stprei
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Lebensdauer

Ja, Schwachsinn. Keine Kerzen, kein Partikelfilter, kein Kraftstofffilter.
Übrigens: Bremsscheiben und Beläge halten so über den Daumen etwa 50tkm. Mit einem Elektro-Kleinwagen ist das schon ein Aufwand, so eine Laufleistung zu erreichen.

Ging aber um was anderes. Das will aber wieder keiner wissen.

scionescio
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@stprei: Seit wann hat ein Dieselmotor Zündkerzen?

Seit wann wird ein Partikelfilter und Kraftstofffiller bei 50.000km getauscht? Du plapperst in deiner Verzweiflung nur Blödsinn!
Aber für dich ist es ja anscheinend auch kein Problem, ein großes und schweres Ladegut auseinanderzuschneiden und getrennt mit vier Elektrokleinwagen zu transportieren ...

petera
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Das ist auch Sinn und Zweck

Die Hersteller wollen ja weiter verkaufen. Viele haben schon umgestellt und genügend Elektroautos unterschiedlicher Preisklassen in ihr Auto Portfolio aufgenommen.

scionescio
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Die Lobbyisten der Energieversorger und AKW-Hersteller haben bei den naiven Politikern ganze Arbeit geleistet - es geht einzig und alleine darum, dass die endlich ihre Investitionen mit Gewinn zurückverdienen ...

... da sich kein rationaler Mensch, der auch rechnen kann und aufs Geld schauen muss, auf Sicherheit und Komfort Wert legt und weiß, dass ein BEV dem Klima genau gar nichts bringt (lokal emissionsfrei heißt nur, dass das CO2 schon bei der Produktion des Akkus entsteht - größtenteils mit viel Kohlestrom in China!) und sogar jede Menge nicht recyclebaren Sondermüll produziert, freiwillig für ein BEV entscheidet, muss man eben die Bevölkerung dazu zwingen, indem man künstlich verteuert und so nebenbei nette Steuereinnahmen erzielt, die man dann an die Energieversorger umverteilen kann.
Neben den österreichischen Konsumenten bleibt dabei auch der Klimaschutz und die Umwelt auf der Strecke, weil damit der alternativlose Umstieg ins Wasserstoffzeitalter nur unnötig verzögert wird und Milliarden an Steuergeldern für eine problematische Zwischentechnologie (Energiespeicherung in Akkus) hinausgeworfen werden.

fwf
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Ausbeutung

Die NOVA ist an sich schon jetzt eine Frechheit. Beispiel: der neue Hyundai Santa Fe kostet in Deutschlans rund 14 .000,- € weniger als in Österreich. Und man bedenke, dass der in der Slovakei produziert wird.

XStoneX
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Als Vater von 4 Kindern...

... muss man in Zukunft wohl eine sehr hohe Mehrbelastung tragen, wenn man sich in Zukunft einen 7-Sitzer anschaffen will.

Eine E-Van ist derzeit noch schlicht zu teuer und die Reichweite zu kurz. Hybridmodelle auf dem Van-Sektor sind ebenso kaum vorhanden, wenn nur in Kombination mit Benzinern, die ohne Batterieunterstützung wieder deutlich mehr verbrauchen. Aktuell fahren wir einen 2019 Seat Alhambra, der ab Erstzulassung 10/2020 schon mal rd 450 / Jahr motorbezogene Versicherungssteuer teurer geworden wäre, für einen Diesel-Van wäre die NoVa 2024 wohl in keinem Verhältnis mehr.

Ich glaube, dass sich - wie wir - sehr viele dazu entschließen werden, ihre Autos deutlich länger zu fahren. Das wird für die schon gebeutelte Autobranche jedoch wieder ein weiterer Wehrmutstropfen...

heku49
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Spricht irgend etwas dagegen ein Auto länger zu fahren?

.....NEIN.....bei dem Verbrauch von Ressourcen......gerade als Vater von 4 Kindern muss Mann an die Zukunft denken. Die Kinder und Enkelkinder werden es leider viel entbehrungsreicher haben, als ihre Eltern und Großeltern.
P.S. habe auch 4 Kids..........

PiJo
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ein Auto länger zu fahren ist vernünftig

Wenn ein Auto länger gefahren wird fällt auch einiges an Service und Reparatur an . Da bleibt auch mehr Kaufkraft im Inland denn wenn Reparaturen anfallen wird in der Region repariert. Das sichert Arbeitsplätze und verbessert die Umweltbilanz eines Produktes.
Reparieren statt Neukauf wird bei Kleingeräten schon gefördert.. Und ein neues Auto ist bei den Emissionen nicht immer besser siehe Diesel Skandal mit allen Tricks.
Aber es wird ja von der Autolobby suggeriert neu zu kaufen und die bei uns alten Autos fahren dann im südlichen Ausland mit gleicher CO 2 Bilanz noch Jahrelang weiter auch ohne TÜV

kropfrob
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Irgend etwas haben ...

... ÖAMTC etc. offenbar nicht richtig verstanden. Die stufenweise Anhebung der NOVA zielt darauf hinaus, dass Motoren immer sparsamer bzw. immer abgasärmer werden. Die Autoindustrie wird es doch hoffentlich schaffen, bis 2024 neue Motorenmodelle zu entwicklen, die den Anstieg der NOVA durch geringeren CO2-Ausstoß abfangen. In den Berechnungsbeispielen werden jeoch einfach Modelle von heute auf 2024 hochgerechnet (und dabei auch andere Faktoren wie z.B. die Inflation vergessen).

compositore
6
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So gesehen

trifft es eigentlich nicht nur die "Stinker" sondern auch alle Gewerbetreibende, die z.B. einen Kastenwagen für ihr Gewerbe (Zusteller, Maler, Installateur etc.) brauchen. Folge wird sein, dass damit Preiserhöhungen folgen werden. Diese tragen wiederum alle Konsumenten, auch Grüne ohne Kfz.

EvaPlatzer
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.....

Eigentlich eine Benachteiligung für jeden der am Land lebt, und mehr oder weniger auf ein Fahrzeug angewiesen ist.

tenke
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Familienwagen

Wer den Komfort inkl. viel Beinfreiheit will, wird es sich leisten wollen. Wem die Kosten zu hoch sind, wird auf ein paar cm. verzichten wollen. Na, und?

johannisbeere
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Haben Sie Kinder?

Mit drei Kindern, die vielleicht aus Sicherheitsgründen auch noch alle drei Kindersitz oder Sitzerhöhung benötigen, ist die Auswahl schon recht klein. Und nein, da geht es nicht um Komfort oder Beinfreiheit, sondern NUR darum, dass die Kindersitze überhaupt Platz haben und ein Anschnallen der Kinder möglich ist. Ich habe auch wenig Verständnis für Menschen, die alleine in riesigen Kübeln ihre 500-Meter-Strecken in der Stadt "bewältigen", aber man darf hier wirklich nicht alle über einen Kamm scheren!