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RWE-Boss Schmitz„Die Österreicher waren vielleicht intelligenter“

Rolf Schmitz ist Vorstandsvorsitzender des Energieriesen RWE. In kurzer Zeit gelang dem Konzern eine grüne Transformation. Schmitz plädiert für Konsens zur Gefahrenabwehr des Klimawandels

RWE Vorstandsvorsitzender Rolf Martin Schmitz
RWE Vorstandsvorsitzender Rolf Martin Schmitz © KK
 

Die RWE will bis 2040 CO2-neutral sein. Oder könnte es noch schneller gehen?
Rolf MARTIN Schmitz: Nein, das Ziel ist, 2040 CO2-neutral zu sein. Der deutsche Kohlekompromiss sieht den Ausstieg aus der Kohle bis 2038 vor. Das kann auch auf 2035 vorgezogen werden. In UK haben wir kein Kohlekraftwerk mehr, in den Niederlanden erfolgt der Ausstieg bis 2030. Für später noch notwendige Stromerzeugung aus Gas gehen wir von einem Umstieg auf grünen Wasserstoff aus; eventuell sind noch kleinere Kompensationsmaßnahmen notwendig.

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pescador
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Das grüne Mäntelchen Österreichs hat schmutzige Flecken

Wir beziehen aus Deutschland, Tschechien und Polen Strom. Tschechischer Strom stammt zu über 60 % aus Atom- und Kohlekraftwerken. Deutscher Strom stammt zu über 22 % aus Atom- und Kohlekraftwerken.