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Reaktionen zu EAG„In Kärnten wenigstens 50 Windräder zulassen“

Gesetzesvorlage für Ausbau erneuerbarer Energie fordert Kärnten bei Wind- und Sonnenstrom heraus. Kelag zweifelt, ob Wasserkraft-Ziele erreichbar sind.

Kelag-Vorstand Manfred Freitag
© (c) Markus Traussnig
 

"Mit diesen ambitionierten Ausbauzielen setzt die Bundesregierung einen Meilenstein. Die Photovoltaik soll dazu die größte Steigerung beitragen und auch die größte Förderung erfahren“, begrüßt Herbert Paierl als Präsident des Photovoltaikverbandes Austria den Gesetzesentwurf. Die Erhöhung der Stromerzeugung um elf Terawattstunden durch Photovoltaik bedeutet fast eine Verzehnfachung der derzeitigen Leistung. „Dafür reichen aber die Dachflächen in Österreich nicht aus und es geht nicht ohne PV-Erzeugung auf Freiflächen“, betont Paierl. Für die „Steigerung der Erzeugung in der Steiermark um rund 1,6 TWH, sowie 1,0 TWH in Kärnten ist eine Aufteilung von Dach- und Freiflächen von 60:40 bzw. 50:50 notwendig“. Kärnten werde von derzeitigen Standpunkt, dass es keine PV-Anlagen auf Freiflächen geben solle, abrücken müssen, so Paierl. Durch die geplante geringere Förderung von PV-Anlagen auf Freiflächen seien Dächer und kleinere Anbieter bevorzugt. Paierl: „Die Länder und Gemeinden müssen mitgehen, das ist kein Solo für den Bund.“

Kommentare (3)

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Robinhood
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Strom aus Biomasse ist ein Unsinn

Ein Heizkraftwerk, welches Strom und Wärme aus Biomasse lierfert ist energetisch ein Unsinn, da die dabei abfallende Wärme im Normalfall nur im Winter benötigt wird und den Rest des Jahres in die Luft geblasen wird. Man braucht viel Biomasse und die ausgebeutete Energie hat einen geringen Anteil von unter 25%. Das es nicht funktioniert wurde schon oft genug bewiesen und hat zu vielen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ( auch Insolvenzen) z.B. von 300 Biogasanlagen geführt.

Amadeus005
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Würde ich so nicht sagen

Hängt davon ab was verbrannt wird und wieviel Transportkilometer drauf sind. In den Waldgegenden durchaus. Wo anders weniger.

47er
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Zudem wird das benötigte Holz billiger aus dem Ausland importiert,

bei uns stapeln sich dei Windwürfe teils bei Sägewerken, oder verrotten gar wegen Unrentabilität im Wald. Immer mehr Strom wird gebraucht und verbraucht, ja er kommt aus der Steckdose, aber keiner will wissen, wie er da reinkommt, (typisch Vogel-Strauß-Politik).