Die Extremsituation für das AMS in den letzten Monaten ist ein Stück weit durchgestanden. Jetzt kommt wieder enorm viel auf die Organisation zu?
JOHANNES KOPF: Der Irrsinn, binnen Tagen einen Prozess aufsetzen zu müssen, um 160.000 Firmen zu betreuen statt der 25 Einzelfälle vor Corona, der ist weg. In der Wirtschaftskrise 2009 waren 600 Firmen in Kurzarbeit. Wir mussten im Lockdown 1000 Leute für die Kurzarbeit organisieren. Dass das AMS das bewältigen kann, war nicht sicher. Jetzt ist es beeindruckend, wie es gelungen ist.