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Plus von 75.000 zu 2019Weiterhin mehr als 400.000 Menschen ohne Job

In Österreich sind immer noch 296.486 Personen in Kurzarbeit. Tourismus, Logistikbranche und Freizeitwirtschaft leiden am stärksten.

© APA/Georg Hochmuth
 

Aktuell sind 403.398 Personen beim AMS gemeldet. Das sind um 75.000 mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Zahl der Arbeitslosen um 560. In Kurzarbeit befinden sich 296.486 Personen, um 92.000 weniger als vor einer Woche. In Beherbergung und Gastronomie waren 158.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit (Stand 17.9.), für rund 140.000 wurden bisher 490 Millionen Euro ausbezahlt.

Diese Zahlen präsentierten heute Arbeitsministerin Christine Aschbacher und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (beide ÖVP) bei einer Pressekonferenz und verwiesen auf eine "solide Entwicklung für Mitte September", saisonale Effekte seien noch nicht in dem Ausmaß eingetreten, wie sie erwartet wurden. Am stärksten betroffen von der Arbeitslosigkeit ist nach wie vor der Tourismus. Auch die Logistikbranche und die Freizeitwirtschaft würden leiden. Dank der Kurzarbeit seien alleine im Tourismus fast 100.000 Jobs gesichert worden.

ÖVP-Ministerinnen Köstinger (links) und Aschbacher nach ihrer Pressekonferenz am Dienstag Foto © APA/Georg Hochmuth

Jetzt gelte es im Tourismus, Weiterbildungsmaßnahmen wie zum Beispiel in Sachen Digitalisierung oder Sprachkurse zu setzen. "Wir sind nach wie vor in einer Ausnahmesituation am Arbeitsmarkt", so Aschbacher. "Wir sollten die Zeit jetzt nutzen."

 

Kommentare (2)

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Tingel
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4
Lesenswert?

Blödsinn das alles

Es gibt keine Arbeitslosigkeit! Es gibt einen Mangel an korrekt bezahlten Stellen! Welcher Koch will mit 1400 netto nach Haus? Wer geht für einen Tausenden schwer arbeiten? Aber der Bestand an Billiglohnkräften wird ja weiter aufgestockt. Das Jammern hat ja bald ein Ende

archiv
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3
Lesenswert?

Da werden bei jeder "Pressekonferenz" von den türkis/grünen Politfunktionären .... ...

.. Milliarden-Unterstützungen und Förderungen versprochen - aber woher und wann kommt das "Geld"?