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Reaktion auf VerschärfungenGastronomie-Chef kritisiert "unfaire" Kollegen in der Branche

Für den Sprecher der österreichischen Gastronomie, Mario Pulker, ist klar, dass die neuerlichen Beschränkungen ab Montag seine Branche belasten werden. Er fordert weitere Hilfen für die Betriebe, kritisiert aber auch so manche Kollegen, die sich in der jüngeren Vergangenheit nicht an die Vorgaben gehalten haben.

© (c) Drazen
 

"Die von der Bundesregierung präsentierten verschärften Maßnahmen in der Gastronomie treffen die seit Beginn der Corona-Krise schwer in Mitleidenschaft gezogene Branche massiv", lautet die erste Reaktion des Branchensprechers in der Bundeswirtschaftskammer, Mario Pulker.

Ab dem kommenden Montag, 0 Uhr, gibt es eine Beschränkung von maximal 10 Personen pro Tisch im Innenbereich, eine Maskenpflicht für Gäste im Lokal - und auch bei privaten Feiern beim Wirten, wie z.B. Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, sind nur mehr bis 10 Personen möglich.

Das sind die Maßnahmen, die die Gastronomie unmittelbar betreffen:

  • Beschränkung auf maximal 10 Personen bei Feiern und Privatveranstaltungen im Innenbereich von Gastro-Betrieben.
  • Maskenpflicht, wenn man nicht am Tisch sitzt.
  • Konsumation nur im Sitzen.
  • In der Nachtgastronomie gilt die Sperrstunde um 1 Uhr künftig auch für geschlossene Veranstaltungen.

"Brauchen weitere Hilfe"

Umso wichtiger seien nun weitere Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Betriebe, kommentiert Pulker: „Wir wissen, dass es Maßnahmen braucht, um die aktuell steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen und sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Genauso wichtig ist es aber, die Gastronomie-Betriebe zu stützen und Einnahmenausfälle zu kompensieren, die durch die verschärften Maßnahmen zu erwarten sind." Die angekündigte Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung um ein Jahr sei eine gute Nachricht und ein Lichtblick.

Kritik und ein Appell

Um die betroffenen Unternehmen in dieser neuerlichen Ausnahmesituation zu unterstützen, brauche es weitere "rasche und unbürokratische Hilfsmaßnahmen", unterstreicht Pulker. Auch eine rasche Einigung beim Fixkostenzuschuss, der momentan seitens der EU blockiert wird, wäre enorm wichtig für Österreichs Gastronomiebetriebe. Kritik übt Pulker an jenen einzelnen Gastronomiebetrieben, die sich nicht an die Vorgaben gehalten haben: „Nun kommt die gesamte Branche wegen einiger weniger, die unfair agieren, zum Handkuss. Ich appelliere eindringlich an alle Betriebe, sich an die Regeln zu halten und so dazu beizutragen, die Infektionszahlen wieder zu senken.“

Kommentare (8)

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Hausverstand
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Türkis schützt seine Günstline

Der Kanzler Intimus Martzn Ho konnte ungeniert in seinem Klub feiern. Nehammer‘s Polizei hat bei illegalen Parties konsequent weggeschaut - besonders in Graz, wo die Nachtgastro ja das Liebkind der Stadtregierung ist. Dafür müssen jetzt andere büssen, und die Polizei wird die Falschen schikanieren.

Immerkritisch
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Wie lange noch soll ich

als Steuerzahler die Ausfälle bei der Gastronomie bezahlen???????

Rot-Weiß-Rot
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@Immerkritisch, ich gebe dir vollkommen recht.

Zu bedenken ist noch, dass er ebenfalls seit April unverschuldet arbeitslos gewordene Arbeiter seit nun fast 6 Monaten von der Stütze lebt, ohne besondere Unterstützung. € 450.- gibt es einmalig für Arbeitslose, was die meisten aber nicht wissen!?
Personen die z. B. im April arbeitslos wurden und im Mai dann schwer erkrankten, seither ohne Unterbrechung im Krankenstand waren, Krankengeld bezogen haben, bekommen keinen Cent. Jeder weiß, dass die ÖGK einen so langen Krankenstand nur schwer zulässt, also müssen solche Menschen wirklich ordentlich krank sein. Das Krankengeld errechnet sich aus dem vorherigen Arbeitslosengeldbezug und ist in derselben Höhe. Die Person hat also um nichts mehr bekommen, als wenn ein Arbeitslosengeldbezug bei voller Gesundheit vorgelegen wäre. Ja und genau diese schwer Kranken, die in den meisten Fällen aufgrund der Krankheit noch zusätzliche Ausgaben haben, bekommen nichts? - Ja wie gerecht ist das? Wo sind die Grünen in dieser Regierung? Ich sehe sie nicht!

lombok
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Sind jetzt Gastronomen schuld????

Als Steuerzahler können wir uns nicht aussuchen, wem wir helfen wollen. Wir können nur froh sein, vielleicht etwas weniger betroffenen zu sein. Etwas mehr Loyalität wäre gefragt!!!

Amadeus005
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Der Kurze hat wohl ein Loch gelassen - in English: a HOle

Nur dem Virus war das wurscht.
Der hat die, die glauben über denn Dingen zu stehen, durch Loch erwischt.
Da hilft halt kein noch so guter Anwalt, der Alles verzögert, die Justiz überbeschäftigt, ...

hortig
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Die sollen sich bei den Nachtlokalbesitzern bedanken, die weiterhin Parties unter dem Deckmantel private Feier veranstaltet haben, und die Idioten die dahin gegangen sind

dieRealität2020
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das Hilfe für die Wirtschaft in Österreich seit 17.3.2020 angesagt ist, keine Frage

.
jeden Tag seit dieser Zeit werden Forderungen und Forderungen gestellt und Schuldzuweisungen verlaubart gut also an welcher Stelle von den 1.128 Positionmen liegt jetzt die Gastronomie von der sie sprechen?

lombok
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Bitte Deutsch lernen, Grammatik, Satzstellung und Rechtschreibung!

Man kann Ihrem Beitrag nicht folgen! Sorry!!! (Also: Entschuldigen Sie!")