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TUI-Chef Gottfried Math"In der Reisebranche wird kein Stein auf dem anderen bleiben"

Gottfried Math, Chef von TUI Österreich, erwartet, dass in der Reisebranche kein Stein auf dem anderen bleibt. Er fordert einen Rettungsschirm für die Branche, freut sich auf die Grenzöffnungen und prophezeit: "Ja, ein Urlaub am Meer wird heuer möglich sein."

Gottfried Math, Chef von TUI Österreich
Gottfried Math, Chef von TUI Österreich © (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)
 

Als Chef von TUI Österreich waren Sie es gewohnt, teilweise mehrmals die Woche in ein Flugzeug zu steigen und weltweit unterwegs zu sein. Wie erlebt man da ein Homeoffice?
GOTTFRIED MATH: Ich bin jetzt seit exakt zwei Monaten im Homeoffice. Erst in den letzten drei Wochen bin ich tageweise wieder in die Zentrale nach Wien gefahren. Es ist ein komisches Gefühl, wir haben dort an sich rund 150 Mitarbeiter, derzeit ist keiner da. Die erste Zeit war von akutem Krisenmanagement geprägt, die oberste Prämisse war, Kunden zurück nach Österreich zu holen. Mittlerweile sind wir aber so weit, dass wir uns intensiv mit der Frage auseinandersetzen können, wohin es jetzt geht und wie wir das Geschäft wieder voranbringen.