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K&Ö-Chef Wäg im Interview"147 Jahre Firmengeschichte will ich nicht beenden"

Sein Hilferuf sollte wachrütteln. Jetzt - fünf Wochen nach seinem eindringlichen Appell an die Regierung - sieht Kastner & Öhler-Chef Martin Wäg die Gefahr eines Flächenbrandes in der Wirtschaft noch nicht gebannt. Über die vielleicht schwerste Krise seines Unternehmens.

Martin Wäg, seit 24 Jahren im Vorstand des Unternehmens © Juergen Fuchs
 

"Wir sind ein Körper mit sechs, sieben Litern Blut und jede Woche verlieren wir davon drei.“ So dramatisch haben Sie am 25. März die Lage Ihres Unternehmens geschildert. Ist die Blutung schon gestoppt?
MARTIN WÄG: Sie fragen mich das gerade in einer für uns sehr guten Situation. Wir sind diese Woche mit der Raiffeisen-Landesbank Steiermark einig geworden, dass sie mitziehen, und haben den Antrag für die Liquiditätsgarantien aus dem Corona-Hilfsfonds an die Finanzierungsagentur Cofag geschickt. Das ist für uns ein großer, wichtiger Schritt. Es war die RLB, die uns in den vergangenen Wochen bei der Liquidität ausgeholfen hat, als wir in dieser schwierigen Situation waren.

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Danke für Ihr Verständnis.

stadtkater
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So Leid es mir tut um den K&Ö:

Der Mann ist halt leider keine guter Kaufmann, Geschäftsmann oder Händler. Schlechte Ware, schlecht sortiert, schlechte Einkäufer, schlechtes Verkaufspersonal. Und Online hundsmiserabel.

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TrailandError
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@ Stadtkater ...

Du schreibst periodisch immer wieder das gleiche??! Trolle !?
fad - phantasielos - .... du musst die Konkurrenz sein !

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stadtkater
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Irrtum:

Ich würde sehr gerne mehr beim K&Ö einkaufen und hätte auch das Geld dafür. Vieles ist aber in Slim Fit, in Kanarienfarben, in meiner Größe leider schon aus oder verzaht sich trotz des stolzen Preises nach dem ersten Mal waschen (natürlich genau nach Waschanleitung).

Viele Modeartikel werden erst ein Jahr zu spät geführt (wahrscheinlich sind sie dann im Einkauf günstiger). Gängige Größen werden oft vom Personal und deren Bekanntenkreis aus dem Verkehr gezogen und für die Kundschaft bleiben oft nur Randgrößen übrig.

All das darf einem guten Kaufmann nicht passieren!

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TrailandError
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Einfach

nur neidig sein und auf K&Ö zu schimpfen ist ziemlich schäbig! Ein Haus mit dieser Qualität findet man nur noch selten im Land . Danke K & Ö. Vergessen sie die Nörgler!

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zyni
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1900 Mitarbeiter ist

schon eine andere Dimension als zB der kleine Schuhhändler, der letzte Woche insolvent wurde. Dieser verweist auch stolz auf eine 80jährige Firmengeschichte und das Unternehmen soll lt. Inhaber der nächsten Generation zur Verfügung gestellt werden. Finanzieren dürfen den Ausgleich jedoch die Gläubiger. 🤦🏼
Der Fehlbetrag ist in einer Höhe, den man in einer 80jährigen Firmengeschichte wohl mehrfach erwirtschaftet hat.
Aber so ist das eben, das Familiensilber möchte man halt nicht für eine Sanierung verwenden. Besser die Gläubiger zahlen die Sanierung, rechtlich völlig in Ordnung.

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manfred130366
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@zyni

BTW... der "kleine Schuhhändler" hat immerhin auch 30 Mitarbeiter, die um Ihren Job bangen müssen..

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zyni
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Es geht ja weiter,

die Gläubiger zahlen die Zeche und es geht bald weiter. Der Unternehmerfamilie sind die Angestellten wohl egal?

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Schod
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Selber besser machen

Schon selber probiert so ein Unternehmen zu leiten?

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stadtkater
25
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Darf ich nur dann beurteilen,

ob ein Ei faul ist, wenn ich auch selbst ein Ei legen kann?

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gm72
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Sie gehören...

... genau zu den Miesepetern, wegen denen auch wirklich gutes K&Ö Verkaufspersonal am Abend frustriert nach Hause geht. Das faule Ei könnten Sie gesellschaftlich gesehen durchaus selbst sein, Sie brauchen es gar nicht zu legen.

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Reipsi
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Der arme K&Ö Chef

am Verhungern halt, Immobilien kann man halt nicht essen , ober vielleicht verkaufen ?

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Schod
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Warum...

....hackt in den Kommentaren jeder auf die Unternehmer herum, die nach 7 Wochen ohne Einnahmen Sorge um das Weiterbestehen haben? Natürlich muss man Reserven haben, aber es sind nicht alle Unternehmer Millionäre und haben Unmengen Gewinn. Genauso die Negativkommentare über den Fitnessbeteiber - hätte sich ja in den 6 Wochen eine Arbeit suchen können?!?! Was sind das für unqualifizierte Aussagen. Auch im Privatbereich sollte man Reserven haben. Aber wie lange kann man auch im Privaten mit seine Reserven auskommen ohne jegliche Einnahmen, kein Gehalt, kein Arbeitslosengeld, keine Mindestsicherung?! Sagen die Schreier dann auch, hättest in der Vergangenheit halt mehr gespart? Und beim K&Ö muss man auch sagen, Gehälter für 1.600 Mitarbeiter zu bezahlen ist auch kein Pappenstiel. Und das K&Ö auf dem Sektor Onlinhandel nicht so gut ausgestellt ist, mein Gott, K&Ö ist das Kaufhaus in Graz und kein Onlinhändler. Dieses ständige bestellen und am besten am gleichen Tag liefern. Was braucht man den sooooo dringend? Und die gerne Onlinbesteller haben in dieser Coronazeit eh einen ganz anderen Onlineriesen, der auf diesem Gebiet sehr gut aufgestellt ist, SEHR reich gemacht. Hat doch läppische ~23 Mrd. jetzt mehr auf seinem Konto. Da können sich die Onlinejünger mitfreuen, sie haben dazu beigetragen.

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Stratusin
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Das Problem ist beim K&ö das

er schon nach 2 Tagen Feuer geschrien hat. Und weitere 2 Tage später bereits Millionen von der Regierung zugesagt bekommen hat. Diese Firma hat über 100 Jahre Zeit Rücklagen zu bilden. Man sollte auch bedenken das man jedes Monat im Schnitt 8,33 % von seinem Jahresumsatz macht. Also nach 2 Monaten ca .18%. Und da reden wir immer noch nur vom Umsatz. Dazu kommen Kurzarbeit auch noch, wo der Staat die Mitarbeiter bezahlt. Diese Firma macht auch keinen unerheblichen Onlinesatz. Es geht hier nicht um das weiterbestehen der Firma, sondern nur um den Gewinn fündige Eigentümer den man dahinschmelzen sieht. Daher so gut wie kein Mitleid fur diese und ähnliche Firmen. Arm sind neue Unternehmer und Kleinbetriebe. Aber die haben kaum Gehör und werden auch jetzt vom Konsumenten ignoriert. Während man dem Kastner bereits eine Stunde vor Eröffnung die Tür eingerennt ist.

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Schod
11
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Warum...

....hackt in den Kommentaren jeder auf die Unternehmer herum, die nach 7 Wochen ohne Einnahmen Sorge um das Weiterbestehen haben? Natürlich muss man Reserven haben, aber es sind nicht alle Unternehmer Millionäre und haben Unmengen Gewinn. Genauso die Negativkommentare über den Fitnessbeteiber - hätte sich ja in den 6 Wochen eine Arbeit suchen können?!?! Was sind das für unqualifizierte Aussagen. Auch im Privatbereich sollte man Reserven haben. Aber wie lange kann man auch im Privaten mit seine Reserven auskommen ohne jegliche Einnahmen, kein Gehalt, kein Arbeitslosengeld, keine Mindestsicherung?! Sagen die Schreier dann auch, hättest in der Vergangenheit halt mehr gespart? Und beim K&Ö muss man auch sagen, Gehälter für 1.600 Mitarbeiter zu bezahlen ist auch kein Pappenstiel. Und das K&Ö auf dem Sektor Onlinhandel nicht so gut ausgestellt ist, mein Gott, K&Ö ist das Kaufhaus in Graz und kein Onlinhändler. Dieses ständige bestellen und am besten am gleichen Tag liefern. Was braucht man den sooooo dringend? Und die gerne Onlinbesteller haben in dieser Coronazeit eh einen ganz anderen Onlineriesen, der auf diesem Gebiet sehr gut aufgestellt ist, SEHR reich gemacht. Hat doch läppische ~23 Mrd. jetzt mehr auf seinem Konto. Da können sich die Onlinejünger mitfreuen, sie haben dazu beigetragen.

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crawler
15
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Ich kann

die heutige Wirtschaft nicht mehr ganz verstehen. Nach Abschöpfung der Gewinne lebt man sozusagen (nach aussen) von der Hand in den Mund? Aber auch jammern muss gelernt sein. Im westlichen Kärnten gibt es ein Tal, wo man anscheinend den Kindern schon zu kleine Schuhe anzieht um früh genug das jammern zu lernen - so munkelt man zumindest.

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stadtkater
4
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Gewinne macht die K&Ö-Immobiliengesellschaft,

die hohe Mieten von der K&Ö-Handelsgesellschaft kassiert, bei der dann fast nichts an Gewinn übrig bleibt. Die Eigentümer sind fast identisch.

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pescador
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Warum wird Wäg im Interview nicht danach gefragt? Da muss auch Kritik an die Kleine Zeitung erlaubt sein. Wenn schon so ein Interview gemacht wird, sollte man dabei schon etwas in die Tiefe gehen. Das Interview sollte jemand mit entsprechender Kompetenz und Vorbereitung führen. Alles andere ist oberflächlich.

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johnfm
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@pescator

Genau meine Meinung - der Reporter war überhaupt nicht vorbereitet.
Sehr schlechtes Interview

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pwebhofer
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Wirkung

Man weiß nicht, ob so ein Artikel nicht mehr schadet als er nützt. Dass noch in „Echt“ und „Digital“ gedacht wird, ist nach bald 30 Jahren Digitalisierung auch im Handel langsam verwunderlich. Langsam.

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speedkills66
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Online gar nicht gut...

Leider auch schlechte Erfahrung mit Onlinebestellungen. Am gleichen Tag lagernde Laufschuhe vom selben Hersteller mit unterschiedlichen Accounts bestellt, die 'später' bestellten kamen nach akzeptablen 5 Tagen, die anderen nach drei Wochen. Ein Mountainbike ist nach mehr als drei Wochen immer noch nicht da, zeitgleich geordertes Zubehör kam nach zwei Wochen... Da fehlt es unter anderem offensichtlich an der organisatorischen Flexibilität, Personal dort einzusetzen, wo es gerade benötigt wird...

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pescador
1
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Solchen Aussagen von Firmenchefs muss man neutral begegnen. Um sich ein reales und seriöses Bild machen zu können, braucht man mehr Hintergrundinformationen.

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josef157
36
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josef157

Eine Frecheit ist das. Ich kaufe NIE mehr beim K&Ö ein.

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Balrog206
8
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Josef

Bin mir sicher du hast auch bis jetzt nicht oft dort eingekauft ! Sei froh die Shopping Center warten schon auf dich !

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pescador
7
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Dazu ist auch niemand verpflichtet. Beruhigen Sie sich wieder!

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pink69
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Komisch

Herr Wäg, bereits nach 10 Tagen shut down waren Sie der Erste der ordentliche Finanzhilfe vom Staat forderten ansonsten liegt Ihr Konzern auf der Intensivstation. Glauben Sie nicht das ein privater Konzern besser wirtschaften sollte , Rücklagen bilden um solche Krisen besser meistern zu können? Vielleicht auch nachdenken ob nicht die CEO Gehälter der Zeit entsprechen und vieles mehr.

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Balrog206
20
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Frage

Wie lange kommen den sie ohne staatliche Zuwendung aus wenn sie arbeitslos sind und von ihrem Geld noch den gesamten Lebensunterhalt finanzieren müssen 🤔 sehr viele wahrscheinlich nicht lange !!

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