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Neuer Autogigant entstehtPeugeot und Fiat Chrysler beschließen Fusion

Die Unternehmen hatten sich bereits Ende Oktober auf offizielle Fusionsgespräche verständigt und damit Wirbel in der Branche ausgelöst.

Peugeot und Fiat Chrysler beschließen Fusion
Peugeot und Fiat Chrysler beschließen Fusion © APA/AFP/MARCO BERTORELLO/JOEL SA
 

Die Opel-Mutter PSA und Fiat Chrysler wollen mit einer Mega-Fusion der Krise in der Autoindustrie trotzen. Als künftig viertgrößter Hersteller der Welt mit Hunderttausenden Mitarbeitern werde der neue Konzern zu einem "Hauptakteur" der Branche aufsteigen, wie die Unternehmen am Mittwoch in Paris und Turin mitteilten.

Die Konzerne hatten sich bereits Ende Oktober auf offizielle Fusionsgespräche verständigt und damit Wirbel in der schwächelnden Branche ausgelöst. Nun unterschrieben sie eine Fusionsvereinbarung. Der Zusammenschluss muss noch von Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. Auch die Aktionäre müssen noch zustimmen. Die Fusion soll laut Mitteilung in den nächsten 12 bis 15 Monaten umgesetzt werden.

Branche unter Zugzwang

Die Branche steht unter Zugzwang. Der Schulterschluss der Massen-Hersteller ist deshalb kein Zufall. Autobauer müssen Milliarden in autonome Autos und Elektromobilität investieren. Fiat Chrysler hat zudem besondere Probleme. Der italienisch-amerikanische Hersteller hatte unter der Führung des gestorbenen Sergio Marchionne auf große Investitionen in Elektroantriebe verzichtet. Derzeit ist der Konzern vor allem mit den großen Spritschluckern der Marken Jeep und Ram in den USA erfolgreich.

PSA-Konzernchef Carlos Tavares, der als knallharter Sanierer gilt, betonte, die Fusion sei "eine hervorragende Gelegenheit, eine stärkere Position in der Automobilindustrie" einzunehmen. Es gehe darum, den Übergang zu einer "sauberen, sicheren und nachhaltigen Mobilität" zu meistern. Der neue Verbund sieht sich in der Lage, in neue Techniken zu investieren.

Meilenstein

FCA-Verwaltungsratschef John Elkann nannte die Fusion in einem Brief an die Mitarbeiter "einen Meilenstein". Es werde ein "neues und noch ehrgeizigeres Kapitel" in der Geschichte der Autoindustrie geschrieben.

Fiat Chrysler

Gegründet wurde Fiat 1899 von Giovanni Agnelli in Turin und die Familie Agnelli leitete bis in die frühen 2000er die Geschicke des Konzerns. Die Familie kontrolliert bis heute 41,76 Prozent der Stimmrechte bei Fiat Chrysler. John Elkann, der Ururenkel des Firmengründers, fungiert als Chairman.

Nach und nach wurde eine italienische Marke nach der anderen gekauft, sodass 2009 die Marken Fiat, Alfa Romeo, Lancia, Maserati und Ferrari zum Konzern gehörten.

Zusätzlich baute Fiat einen Agrar- und Industriezweig mit Marken wie Iveco, New Holland und Magirus auf. 2011 wurde daraus ein eigenes Unternehmen, das heute unter CNH Industrial bekannt ist.

2004 übernahm Sergio Marchionne die Leitung des Unternehmens. 2009 ergriff er die Chance, Fiat zu einem weltweiten Autokonzern auszubauen. Die Finanzkrise führte die US-Autoindustrie an den Abgrund. Fiat konnte 20 Prozent des Chrysler-Konzers im Austausch für neue Technologie erlangen.

Bis 2013 baute Fiat seinen Anteil auf über 68 Prozent aus, 2014 wurden die Autobauer zu Fiat Chrysler Automobiles fusioniert. Neben den Fiat-Marken gehörten nun auch Chrysler, Doge, Jeep und Ram zu dem Konzern. 2016 wurde Ferrari aus dem Konzern abgespalten.

Der neue Konzern werde zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge absetzen. Nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund sind größer als der neue Auto-Gigant. Der geplante Verbund kommt auf einen Jahresumsatz von knapp 170 Milliarden Euro und einen jährlichen Betriebsgewinn von mehr als elf Milliarden Euro - ohne die Marken der Zulieferer Magneti Marelli und Faurecia. Beschäftigt werden nach früheren Angaben des französischen Wirtschafts- und Finanzministeriums rund 400.000 Menschen.

Groupe PSA

Nach der Übernahme von Citroën durch Peugeot wurde 1976 die Holding PSA Peugeot Citroën gegründet. Sie bildeten den Kern der PSA-Gruppe, der klare Kernmarkt ist dabei Europa, wobei China immer mehr an Bedeutung gewinnt.

2014 gründete der Konzern die Premium-Marke DS und 2017 kaufte PSA die Marken Opel und Vauxhall von General Motors.

Die Gründerfamilie Peugeot hat noch immer ein gewichtiges Wort mitzureden. Sie besitzt 13,7 Prozent der Anteile, hat aber 22,2 Prozent der Stimmrechte. Auch der französische Staat sichert seine Interessen mit 13,7 Prozent ab. Dritter Großaktionär ist der chinesische Konzern Dongfeng Motor.

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer erwartet negative Auswirkungen für Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall. "Das wird die Marke noch mehr unter Druck setzen, denn Alfa und Jeep sind nun die Premiumsparten der Gruppe und nicht mehr Opel. Es wird ein hartes Restrukturierungsprogramm geben, vor allem in Europa", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Stellenstreichungen in großem Stil seien zu erwarten. "Meiner Meinung nach sind 10.000 Mitarbeiter zu viel an Bord (...). Die neue Gruppe braucht keine Entwicklungszentren in Rüsselsheim, Paris, Italien und in den USA. Die größten Verlierer werden Ingenieure bei Fiat, Peugeot und Opel sein."

Opel-Chef Michael Lohscheller bewertet den Zusammenschluss hingegen positiv. Es entstehe ein noch schlagkräftigerer Konzern, das biete auch für Opel viele Chancen. "Wir werden auch in dem neuen, größeren Konzern die einzige deutsche Marke sein und für deutsche Ingenieurskunst stehen", sagte er.

Modellvorstellung: Peugeot 2008

Peugeot macht derzeit vieles richtig: Nachdem die Franzosen bereits das volle Füllhorn an Antriebsarten über den Kleinwagen 208 ausgeschüttet haben, kommt nun auch das SUV 2008, das auf der gleichen technischen Plattform steht, in den Genuss: Benziner, Diesel und vollelektrisch.

PEUGEOT

Der Elektromotor im e-2008 spult maximal 100 kW (136 PS) ab und schickt ein Drehmoment von bis zu 260 Newtonmetern an die Vorderräder. Mit der Batterie von 50 kWh Kapazität ist eine Reichweite von bis zu 310 Kilometern nach WLTP-Zyklus drinnen. Sie ist im Fahrzeugboden untergebracht, weswegen der Stromer gleich viel Platz bietet wie die Versionen mit Verbrennungsmotor.

PEUGEOT

Für das Laden bietet das SUV drei Möglichkeiten: An einer verstärkten Steckdose des Typs „Green Up Legrand“ beträgt die Ladezeit 16,5 Stunden, bei einer Heimladestation dauert das dreiphasige Laden fünf Stunden und 15 Minuten und das einphasige Laden acht Stunden. An einer öffentlichen Ladestation mit 100 kW-Ladesäule lädt sich die Batterie innerhalb von 30 Minuten auf rund 80 Prozent der Reichweite auf.

PEUGEOT

Über den Schalthebel kann der Fahrer unterschiedliche Einstellungen zum Bremsverhalten wählen, mit denen die Batterie während der Fahrt geladen werden kann. Mit dem moderaten Modus ähnelt das Bremsgefühl dem eines Fahrzeugs mit Diesel oder Benziner, der verstärkte lässt die Entschleunigung ausschließlich über das Gaspedal kontrollieren.

PEUGEOT

Optional gibt es die erweiterte Traktionskontrolle „Grip Control“, das mit dem Fahrerassistenzsystem Bergabfahrhilfe verbunden ist.

PEUGEOT

Mit einer Länge von 4,3 Metern ist der kleinste Crossover der Marke ganze 14 Zentimeter länger als sein Vorgänger. Der Radstand misst knapp sechs Zentimeter mehr und streckt sich auf 2,65 Meter, was mehr Platz für Passagiere und Gepäck bedeutet. Mit aufgestellten Sitzen sind es 434 Liter.

PEUGEOT

Wie es bei den Franzosen inzwischen gute Tradition ist, hat auch der neue 2008 das Cockpit mit dem kompakten Lenkrad, einem bis zu zehn Zoll großen Touchscreen, einem digitalen Kombiinstrument (auf Wunsch mit 3D-Effekt) und den schönen Klaviertasten zum Ansteuern diverser Funktionen. Die Mittelkonsole beherbergt eine kabellose Smartphone-Ladestation. Die Inhalte des Smartphones lassen sich über „Mirror Screen“, „Apple Carplay“ und „Android Auto“ auf das Display spiegeln.

PEUGEOT

Je nach Ausstattung (vier gibt es) zieren das Armaturenbrett Dekorelemente in Orange, Blau oder Karbon. Die Sitzebezüge sind hellblau, dunkle mit grünen Kontrastnähten oder aus einer Kombination von Alcantara und Kunstleder. In den Versionen GT-Line und GT fällt der Dachhimmel schwarz aus und die Pedale sind aus Aluminium. Zur Krönung kann man auch ein Panoramaglasdach ankreuzen.

PEUGEOT

Assistenzsysteme gibt es en gros: Ein Spurhalter (bis 65 km/h mit aktiver Gegenlenkung und ist kombiniert mit der Warnung vor Autos im Toten Winkel) in Verbindung mit einem automatischen Geschwindigkeitsregler inklusive Stop-and-Go-Funktion.

PEUGEOT

Das Notbremssystem erkennt Fahrzeuge, Fußgänger und Fahrradfahrer tags wie nachts und schreitet selbstständig von 5 km/h bis 140 km/h ein. Andere clevere Helfer erkennen, wenn die Wachsamkeit des Fahrers nachlässt, andere lesen Verkehrsschilder.

PEUGEOT
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Angestrebt wird ein Zusammenschluss "unter Gleichen" mit einem ausgewogen besetzten Verwaltungsrat. Tavares (61) wird Vorstandschef. Der Portugiese trimmt seit rund zwei Jahren die frühere General-Motors-Tochter Opel auf Gewinne und Effizienz. Der 43 Jahre alte Elkann wird auch im neuen Unternehmen Verwaltungsratschef. Er ist der Enkel das legendären Fiat-Bosses Giovanni "Gianni" Agnelli (1921-2003) und Ururenkel des Fiat-Gründers Giovanni Agnelli senior (1866-1945). Das italienische Traditionsunternehmen war 2014 in Fiat Chrysler Automobiles (FCA) aufgegangen.

Modellvorstellung: Opel Corsa

Dass der neue Opel Corsa auch vollelektrisch kommt, das ist bereits gesetzt. Was sonst noch unter die Haube kommt, haben die Rüsselsheimer jetzt verraten: Zum Marktstart des 4,06 Meter langen Fünftürers werden Benziner und Diesel in Leistungsstufen von 75 bis 130 PS implantiert.

FORD

Schauen wir uns das genauer an: An der Basis arbeitet der 1,2-Liter-Benziner mit 75 PS, der mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,1 Litern davonkommt und an ein manuelles Fünfgang-Getriebe geflanscht ist.

FORD

Einen Turbolader legt der gleiche Dreizylinder-Motor mit 100 PS und maximalen 205 Newtonmetern Drehmoment oder 130 PS bei 230 Newtonmetern drauf. Die Verbräuche sollen bei 4,2 bzw. 4,5 Litern liegen. Beim 100-PS-Motor haben die Kunden die Wahl zwischen einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Achtstufen-Automatik, das Topmodell kommt immer fremdverwaltet.

FORD

In der Palette findet sich auch ein 1,5-Liter-Diesel mit einer Leistung von 102 PS und einem maximalen Drehmoment von 250 Newtonmetern. Der Verbrauch soll sich im Schnitt bei 4 Litern einpendeln.

FORD

Damit die kleinen Kraftwerke ihr Schmalz auch in Fahrspaß umwandeln, hat Opel den neuen Corsa auf Diät gesetzt: Die leichteste Variante unterbietet mit 980 Kilogramm sogar die magische Tausend-Kilo-Marke. Mit seiner im Vergleich zum Vorgänger um 48 Millimeter niedrigeren Dachlinie sieht er auch flotter aus. Einbußen beim Platz soll es deshalb nicht geben, denn der Fahrer sitzt jetzt 28 Millimeter tiefer.

FORD

Im Cockpit ist mit dem neuen Infotainment-Angebot mit 7- oder 10-Zoll-Touchscreen für Unterhaltung gesorgt. Mit von der Partie sind auf Wunsch praktische Alltagshelfer wie das beheizbare Lenkrad oder beheizbare Ledersitze mit Massagefunktion für den Fahrer, LED-Scheinwerfer und verschiedene Optik-Pakete, um den Corsa zu individualisieren.

FORD

In puncto Assistenzsysteme lässt sich Opel ebenfalls nicht lumpen: Ein Highlight im wahrsten Sinn des Wortes ist das adaptive blendfreie LED-Matrix-Licht: Die insgesamt acht LED-Elemente werden von einer hochauflösenden Frontkamera der neuesten Generation gesteuert und passen den Lichtstrahl automatisch und kontinuierlich der jeweiligen Verkehrssituation und Umgebung an.

OPEL

Dazu kommen Systeme zum Erkennen von Verkehrsschildern, Spurhalten, Warnen vor dem Toten Winkel, eine 180-Grad-Rückfahrkamera, ein Geschwindigkeitsassistent oder der sensorgesteuerte Flankenschutz, der beim Rangieren unter 10 km/h davor warnt, wenn ein Hindernis die Fahrzeugseite streifen könnte.

OPEL
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FCA-Chef Mike Manley erinnerte daran, dass beide Unternehmen schwierige Zeiten durchgemacht hätten und nun zu "agilen Konzernen" aufgestiegen seien. Die Fusion soll Spareffekte von 3,7 Milliarden Euro bringen, ohne eine Fabrik zu schließen. Die Effizienzgewinne, die sich etwa aus Einsparungen beim gemeinsamen Einkauf ergäben, lassen sich nach vier Jahren zu 80 Prozent heben, hatte es geheißen.

Showcar in Genf: Alfa Romeo Tonale

Der Tonale-Pass liegt gleich ums Eck vom Stilfser Joch, dem Passo di Stelvio. Und das ist es auch bei Alfas erstem SUV – dem Stelvio – und der neuen Studie namens Tonale.

ALFA ROMEO

Das Showcar Tonale ist gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere: Nimmt es doch gleichzeitig den ersten Plug-in-Hybrid als auch das erste mittelgroße SUV von Alfa Romeo vorweg. Obwohl das auch schon alles ist, was die Italiener zum Thema Technik verraten. Stattdessen reden sie lieber über das Design. Und man muss ganz ehrlich sagen: was für eine Schönheit!

ALFA ROMEO

Die Front weist das für die Marke typische „Trilobo“ auf, den Dreiklang aus herzförmigem zentralem Kühlergrill „Scudetto“ und waagrechten Lufteinlässen. Der Kühlergrill wird flankiert von in Dreiergruppen angeordneten Scheinwerfern.

ALFA ROMEO

Der gesamte obere Bereich des Fahrzeughecks wird von der elegant geschwungenen Scheibe gebildet. Ein kleiner Spoiler an der Dachkante stellt die Verbindung zwischen dem transparenten Dach und der Heckscheibe dar. Die Rückleuchten gleichen eher der Unterschrift eines Künstlers als einem rein funktionellen Element.

ALFA ROMEO

Die Instrumente sind auf den Fahrer ausgerichtet, der Innenraum bietet bis zu vier Personen komfortabel Platz. Während der Fahrer sich auf die Straße konzentriert, kann er aus dem Augenwinkel einen zentralen Bildschirm mit 12,3 Zoll sowie einen daneben platzierten Touchscreen mit 10,25 Zoll überwachen. Für Akzente sorgen halbdurchsichtige, hinterleuchtete Paneele, beispielsweise auf der Mittelkonsole.

ALFA ROMEO

Mit dem zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse will Alfa das Fahrvergnügen anheizen. Beim Tonale steht der Modus D der Fahrdynamikregelung nicht mehr für „Dynamic“, sondern für „Dual Power“ und beschreibt die optimale Nutzung der Leistung beider Motoren.

ALFA ROMEO

Über den Touchscreen des Infotainmentsystems lässt sich über einen Button „E-mozione“ zusätzlich das Ansprechverhalten von Gaspedal, Bremse und Servounterstützung der Lenkung nachschärfen.

ALFA ROMEO

Im Modus „Natural“ steuert die Elektronik automatisch die optimale Koordination von Elektromotoren und Verbrenner-Triebwerk. Der bisherige Modus „Advanced Efficiency“ wird zu „Advance E“ und steht für reinen Elektrobetrieb.

ALFA ROMEO
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Es ist vor allem das gut ausgebaute Vertriebsnetz in Nordamerika, das FCA in den gemeinsamen Konzern einbringen kann. Es dürfte den Markteinstieg von Peugeot in Amerika erheblich erleichtern. PSA ist dafür in Europa stärker. Auch bei der Entwicklung von Hybrid- und Batterie-Fahrzeugen sind die Franzosen weiter.

Branchenfachmann Dudenhöffer zweifelt aber am schnellen Durchbruch bei neuen Technologien. "FCA hat derzeit überhaupt keine Kompetenz in Elektromobilität und PSA-Opel lernt gerade, wie ein Elektroauto aussieht." VW habe da etwa genauso wie die chinesischen Hersteller Geely und Great Wall oder der südkoreanische Konzern Hyundai-Kia fünf Jahre Vorsprung. "Die neue Gruppe wird mit Blick auf die Technologie in den nächsten zehn Jahren sicher nicht an der Spitze stehen."

Der französische Staat, der Anteilseigner bei PSA ist, zeigte sich dennoch zuversichtlich. "Die Vereinbarung von PSA/FCA ist eine sehr gute Nachricht für Frankreich, für Europa und für unsere Automobilindustrie", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire. Der mächtige Ressortchef erinnerte an die Bedingungen des Staats. So müssten alle industriellen Standorte im Land erhalten bleiben. Ein geplanter Zusammenschluss von FCA mit dem französischen Hersteller Renault war im Juni gescheitert - Frankreich hatte damals den Vorwurf politischer Eingriffe zurückgewiesen.

Auch der italienische Finanzminister Roberto Gualtieri war zu PSA/FCA positiv gestimmt. Die Regierung in Rom werde aber die Auswirkungen unter anderem auf Stellen und Investitionen genau verfolgen.

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