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Rückstellungen in MillionenhöhePost-Gewinn bricht nach Datenschutzskandal ein

Die Post bildet Rückstellungen in Höhe von 19,8 Millionen Euro für eine Verwaltungsstrafe der Datenschutzbehörde. In das Jahr 2020 blickt das Unternehmen hoffnungsfroh.

© Ballguide
 

Der Gewinn der Österreichischen Post ist im dritten Quartal wegen einer Rückstellung in Höhe von 19,8 Millionen Euro für eine Verwaltungsstrafe der Datenschutzbehörde stark zurückgegangen. Das Periodenergebnis ging um knapp 30 Prozent auf 20,7 Millionen Euro zurück. Der Umsatz erhöhte sich um mehr als 4 Prozent auf 481 Millionen Euro.

Die Post hat wegen der Speicherung von Parteiaffinitäten von Millionen Post-Kunden und dem Verkauf dieser Daten an wahlwerbende Parteien eine Verwaltungsstrafe von der Datenschutzbehörde erhalten. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, die Post legte Rechtsmittel ein. Experten erwarten, dass die Strafe gegen die Post in der zweiten Instanz reduziert werden könnte, weil es Spielraum bei der Auslegung gibt.

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 erhöhte sich der Umsatz der Post im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,2 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro. Sowohl der Geschäftsbereich "Paket & Logistik" (+11,3 Prozent) als auch die Sparte "Brief, Werbepost & Filialen" (+0,6 Prozent) hätten "eine gute Entwicklung" gezeigt, teilte die Österreichische Post Donnerstagfrüh mit. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag nach neun Monaten mit 130 Millionen Euro um mehr als 8 Prozent unter dem Vorjahr, weil eine Rückstellung für die Datenschutz-Verwaltungsstrafe gebildet werden musste.

Für 2020 rechnet die Post mit einem "stabilen bis leicht steigenden Umsatz" und "einer weitgehenden Stabilität im operativen Ergebnis (EBIT)". Nach der Trennung vom Bankpartner BAWAG werden für den Aufbau des neuen Finanzdienstleistungsgeschäfts Anlaufkosten erwartet. "Der Österreichischen Post ist es durch den hohen Bestand an Finanzmitteln möglich, die zielgerichteten Wachstumsinvestitionen in der Logistikinfrastruktur und in die neuen Finanzdienstleistungen selbst zu finanzieren", sagte Post-Chef Georg Pölzl. Der operative Cashflow werde weiterhin für Investitionen und für die Beibehaltung "der attraktiven Dividendenpolitik" verwendet".

Kommentare (5)

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Hausverstand100
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Na ja. Der Gewinn muss schon bleiben!

Dafür wird halt wie in einem anderen Beitrag berichtet, wieder das Porto erhöht!
Die Leistungen der Post wurden in den letzten Jahren eklatant verteuert, bei gleichzeitig massiv verschlechterten Leistung!
Ein A4Brief mit ca. 50 g, von Villach ins Ruhrgebiet um 6,90 dauert im Schnitt als Priority 5 Tage, von Freilassing aus um 2,40 ist am nächsten Tag da!

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Reipsi
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Würde sagen

selber Schuld !

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crawler
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Für die Post kein Problem.

Die Verantwortlichen brauchen ja nur bei den Mitarbeitern einsparen und dafür noch Vorstände einsetzen die für weitere Maximierung der Gewinne sorgt. Vielleicht könnte man noch die Zusteller auslagern und als Selbständige wieder beschäftigen. Damit spart sich den Fuhrpark. Diejenigen die sich sträuben einfach zum deutschen Postpartner in den Osten abgeben.

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archiv
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Angeblich ist für jede Barüberweisung vor Ort (Erlagscheinzahlung) eine Bearbeitungsgebühr von Euro 9,90 zu entrichten?

Ein herzliches "Danke" für diese Gebührenerhöhung ....
Noch Fragen?

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schnickschnack66
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Gebühr

Die BAWAG verlangt die Gebühr.

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