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Fortführung angestrebt 375 Millionen Euro: Deutscher Staat soll Thomas Cook retten

Die deutsche Tochter von Thomas Cook hat einen staatlichen Überbrückungskredit in Höhe von 375 Millionen Euro beantragt. Die Prüfung läuft.

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© APA/AFP/COSTAS METAXAKIS
 

Die deutsche Tochter von Thomas Cook hat einen staatlichen Überbrückungskredit in Höhe von 375 Millionen Euro beantragt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Koalitionskreisen. Die Prüfung laufe.

Eine Sprecherin des deutschen Wirtschaftsministeriums sagte, sie könne die Zahl nicht bestätigen. Jeder Einzelfall sei einzeln zu betrachten. Der Antrag von Thomas Cook Deutschland sei getrennt zu betrachten vom Ferienflieger Condor.

Eine Sprecherin der Thomas Cook GmbH  hatte am Montag gesagt, das Unternehmen habe einen Überbrückungskredit beim Bund beantragt. Der Ferienflieger Condor, ebenfalls eine Tochter des insolventen britischen Reisekonzerns Thomas Cook, hatte am Dienstagabend die Zusage über eine staatlichen Überbrückungskredit von 380 Millionen Euro erhalten.

Thomas Cook Deutschland stellte am Mittwoch Insolvenzantrag. Etwa 140.000 Urlauber waren zuletzt mit dem Unternehmen mit den Marken Thomas Cook, Neckermann, Öger Tours, Air Marin und Bucher Reisen unterwegs. Thomas Cook Deutschland strebt mit der Insolvenz eine Sanierung an. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland etwa 2.000 Mitarbeiter.

Nach dem Antrag der deutschen Thomas Cook GmbH auf Insolvenz mit Gläubigerschutz von heute, Mittwoch, setzt die österreichische Tochter Thomas Cook Austria AG denselben Schritt. "Die österreichische Gesellschaft hat noch nicht eingereicht, das wird heute im Laufe des Tages aber definitiv sein", sagte ein Unternehmenssprecher

Beide Gesellschaften wollen aus der bereits insolventen Thomas Cook Group herausgelöst werden und streben laut Eigenangaben eine Fortführung an.

Die Thomas Cook Austria AG gehört über die deutsche Thomas Cook Touristik GmbH zum britischen Reisekonzern.

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