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Agrarimporte eingefrorenHandelsstreit: China wertet seine Währung ab

Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert weiter. Nach der Ankündigung weiterer Strafzölle durch die USA wertet China seine Währung drastisch ab.

China wertet den Yuan ab
China wertet den Yuan ab © APA/AFP/Johannes Eisele
 

Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert immer weiter. Nur wenige Tage nach der Ankündigung neuer Strafzölle durch US-Präsident Donald Trump konterte China am Montag mit einer Abwertung seiner Währung. Zudem wies die Volksrepublik laut Kreisen ihre Unternehmen dazu an, keine Agrargüter mehr aus den USA zu importieren.

Die Agrareinfuhren hatte China vor einiger Zeit als Zugeständnis zugesagt. Damit sollte der Konflikt abgekühlt werden.

Rote Linie überschritten

Ein Dollar kostete am Montag erstmals seit dem Jahr 2018 wieder mehr als sieben Yuan. Diese Marke galt unter Experten lange Zeit als "rote Linie", die die chinesische Notenbank nicht überschreiten werde. Dass sie es jetzt doch zugelassen hat, rief bei Analysten Sorgen hervor: "Die brennende Frage lautet nun, ob China seine Währung zur Waffe stilisieren möchte, um in einem unübersichtlichen Handelskrieg zurückschlagen zu können", sagte Commerzbank-Experte Hao Zhou.

Der Yuan-Kurs bewegt sich nicht gänzlich frei nach Marktkräften, sondern wird von der Notenbank Chinas in Grenzen gesteuert. Die Notenbank führte die Entwicklung in einer Stellungnahme auf protektionistische Tendenzen zurück, was als Umschreibung für den Handelsstreit mit den USA gelten kann. Die US-Regierung dürfte alles andere als erfreut sein über die Abwertung des Yuan. Trump hat China zusammen mit Europa in den vergangenen Wochen mehrfach vorgeworfen, die eigene Währung abzuwerten, um sich damit Vorteile im internationalen Wettbewerb zu verschaffen.

Strafzölle ab September

Trump hatte vor wenigen Tagen weitere Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar (270 Mrd. Euro) angekündigt. Im Falle einer Ausweitung wären faktisch alle chinesischen Einfuhren in die USA mit Strafzöllen belegt. Trump hatte seine Ankündigung auch damit begründet, dass China nicht - wie eigentlich zugesagt - mehr Agrarprodukte aus den USA kaufe.

Kommentare (2)

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joe1406
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Lesenswert?

Da wird der Bitcoin wieder Richtung 20.000 Dollar marschieren

Es ist spannend zu beobachten wie Krisen weltweit gesteuert werden um die Profite des Großkapitals zu optimieren. Das einzige das die Mächtigen der Welt stört sind diese unguten Kryptowährungen die für - künstlich herbeigeführte oder ungewollte - Abwertungen von Währungen immer mehr zur Flucht-Alternative werden.

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urbanisting
0
10
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Urheberrecht

Manchmal wäre es einfach wunderbar, den Namen des Autors eines Onlineartikels zu erfahren. Vielleicht auch mal die Quelle anzugeben. Und vielleicht auch jemanden einzustellen, der in der Online Redaktion auch mal Korrektur liest.

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