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55 Jobs gehen verlorenModekette mister*lady schließt nun doch 13 Filialen

Die Insolvenz der Modekette mister*lady kostet 55 der insgesamt 162 Jobs. 13 Filialen, mehr als bisher angenommen, werden aufgelassen. Dort startete bereits ein Räumungsverkauf.

Mister Lady Mister*Lady Modekette Insolvenz insolvent Mai 2019
Die Kette mister*lady trennt sich in Österreich von 13 Standorten © Markus Traussnig
 

Die Insolvenz der Modekette mister*lady zieht in den kommenden vier Wochen die Schließung von 13 defizitären Filialen nach sich. Ende Mai war man noch vom Aus für zehn Standorte ausgegangen. Ein entsprechendes Konzept, in dem 22 Filialen bestehen bleiben, ist nun ausgearbeitet, teilte der KSV 1870 am Montag mit. Rund 55 der noch 162 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Bisher wurden Gläubiger-Forderungen in der Höhe von 3,6 Millionen Euro angemeldet.

Diese Filialen müssen schließen

Geschlossen werden vier Filialen in Wien, zwei in Niederösterreich (Amstetten, Wiener Neustadt), je eine in Tirol (Telfs) und Oberösterreich (Ried), zwei in der Steiermark (Basta Leibnitz und ELI Einkaufszentrum Liezen) und drei in Kärnten (Stadtparkcenter Spittal, Fachmarktzentrum Wolfsberg, City Arkaden Klagenfurt). In den Filialen, die geschlossen werden, wurde ein Räumungsverkauf gestartet.

Am Dienstag findet am Handelsgericht Wien die Berichts- und Prüfungstagsatzung statt. Die für das Fortbestehen des Unternehmens entscheidende Sanierungsplantagsatzung findet am 14. August statt. Im Rahmen dieser Gerichtsverhandlung werden die betroffenen Gläubiger entscheiden, ob sie dem angebotenen Sanierungsplan (Quote 20 Prozent) zustimmen.

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